BlackRocks IBIT führt weiterhin das Bitcoin-ETF-Volumen an

Patrik
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Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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BlackRocks IBIT führt weiterhin das Bitcoin-ETF-Volumen an

BlackRocks Bitcoin-ETF IBIT hat seine Führung beim Gesamtvolumen am dritten Handelstag beibehalten und damit für Aufsehen gesorgt, da er das Potenzial hat, der größte Inhaber von Bitcoin (BTC) zu werden.

Im Wettstreit zwischen den neu aufgelegten Bitcoin-Spot-ETFs - die als die "Newborn Nine" bezeichnet werden - wurde am dritten Tag ein Gesamtvolumen verzeichnet, das den Erwartungen der Branche entsprach und sich um die 500-Millionen-Dollar-Marke herum bewegte, basierend auf den letzten verfügbaren Marktdaten vom 16. Januar.

Dies ist eine Fortsetzung der robusten Performance, die in den Tagen nach der mit Spannung erwarteten Einführung dieser Anlageinstrumente zu beobachten war.

BlackRock baut BTC-Bestände auf

Laut Eric Balchunas, ETF-Analyst bei Bloomberg, baut BlackRock seine Position aus, und es ist eine Frage des "wann" und nicht des "ob" bis sie den Tech-Giganten MicroStrategy bei den Bitcoin-Beständen überholen werden.

https://twitter.com/EricBalchunas/status/1746145426229669972

Die Erkenntnisse von Balchunas haben Gespräche unter den Anlegern ausgelöst, da viele die aggressiven Schritte von BlackRock im Bereich der Kryptowährungen aufmerksam beobachten. Der BlackRock iShares ETF mit seinen beeindruckenden Zufluss- und Volumenzahlen ist derzeit in der Lage, den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) herauszufordern, der aufgrund seiner langjährigen Präsenz auf dem Markt und einer beträchtlichen Anzahl von Inhabern derzeit als "Liquiditätskönig" gilt.

IBIT verzeichnete in den ersten beiden Tagen beträchtliche Mittelzuflüsse in Höhe von rund 497,7 Mio. USD, was dazu führte, dass BlackRock rund 11.500 BTC für seinen Fonds einsammeln konnte.

Der FBTC von Fidelity Investments folgte IBIT dicht auf den Fersen und verzeichnete im gleichen Zeitraum beachtliche Zuflüsse in Höhe von 422,3 Mio. USD. Der ETF hat auch sein Handelsvolumen beibehalten, das am dritten Tag bei 170,1 Mio. $ lag.

Die beiden börsengehandelten Fonds machten zusammen mehr als 3,1 Mrd. USD des gesamten bisherigen Handelsvolumens aus, wobei es sich größtenteils um Zuflüsse handelte.

Auf die beiden etablierten ETFs GBTC und BITO von ProShares entfielen mit 4,65 Mrd. $ bzw. 3,26 Mrd. $ über 60 % des Gesamtvolumens. Trotz des hohen Handelsvolumens verzeichneten die beiden börsengehandelten Fonds hauptsächlich Abflüsse.

Grayscale hat über 600.000 Bitcoin im Bestand. Durch die Umwandelung in einen ETF können Nutzer nun ihre Anteile verkaufen und wenn man sich die Rahmenbedingungen ansieht, steht außer Frage warum. Zum einen sind die Gebühren von 1,5% im Vergleich zu anderen ETFs viel zu hoch und zum anderen wurde der Grayscale Trust in den letzten Monaten meist mit einem Abschlag von bis zu 40% zum Bitcoin Kurs gehandelt, da Insolvenz-Gerüchte im Raum standen und so den Trust drückten.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass GBTC-Besitzer ihre Anteile verkaufen und umschichten. Auch bei Twitter sieht man verärgerte Nutzer, die Grayscale kritisieren, nicht wettbewerbsfähig zu sein und sie daher indirekt gezwungen werden, ihre Anteile zu verkaufen. Solange der Verkaufsdruck durch den GBTC nicht nachlässt, könnte es für den Bitcoin Kurs schwierig werden, eine neue Dynamik zu entfalten.

Übertreffen der Benchmark

Der Erfolg dieser neuen Bitcoin-ETFs, insbesondere im Vergleich zum Start des BITO-ETF von ProShares, deutet auf einen reiferen Markt hin, der Kryptowährungen als Anlageinstrument zunehmend aufgeschlossen gegenübersteht. BITO machte zuvor Schlagzeilen als die erfolgreichste organische Einführung in der Geschichte der ETFs und setzte einen hohen Maßstab für nachfolgende Angebote.

Marktanalysten vermuten, dass der anfängliche Erfolg der "Newborn Nine" auf die langfristige Lebensfähigkeit von Bitcoin-ETFs hinweisen könnte. Trotz des üblichen Rückgangs der Handelsvolumina nach einer Auflegung deutet die in den ersten drei Handelstagen beobachtete Beständigkeit auf eine gesunde Nachfrage hin.

Zum Abschluss des dritten Handelstages richten sich alle Augen auf BlackRock und darauf, ob sein ETF den Schwung beibehalten kann, um GBTC im Rennen um die Bitcoin-Vorherrschaft zu überholen. Da ETFs für institutionelle und private Anleger zu einem wichtigen Tor in die Welt der Kryptowährungen werden, könnte der Verlauf dieser ersten Tage durchaus den Ton für die Zukunft der Investitionen in digitale Vermögenswerte angeben.

 

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.