Bitcoin wird in der Atomenergiestudie von New Hampshire 40x erwähnt
Der jüngste Bericht der "New Hampshire Commission on Nuclear Energy" hat eine bedeutende Überschneidung zwischen Atomenergie und Bitcoin-Mining hervorgehoben und unterstreicht deren Potenzial, die Energienutzung und die Nachfrage in diesem Sektor zu revolutionieren. Bitcoin-Mining wird in dem Bericht 40 Mal erwähnt.
US-Bundesstaat New Hampshire bejubelt Bitcoin-Mining
Ryan McLeod, ein Chemietechnologe bei den Canadian Nuclear Laboratories, betonte in seinem Vortrag die Synergie zwischen diesen beiden Bereichen.
"Die Nutzung von Kernreaktoren, insbesondere von kleinen modularen Reaktoren, für das Bitcoin-Mining kann die Wirtschaftlichkeit dieser Reaktoren erheblich verbessern", erklärte McLeod und unterstrich die Rolle der Kernenergie bei der Bereitstellung einer konstanten und zuverlässigen Stromlast, die für den konstanten Betrieb von Kernkraftwerken entscheidend ist.
Auf der Sitzung der Kommission am 6. November wurden die potenziellen Vorteile der Integration von Bitcoin-Mining und Kernkraftwerken diskutiert. McLeod betonte:
"Diese Integration bietet nicht nur garantierte Stromkunden für die Kernkraftwerksleistung, sondern stärkt auch das Vertrauen der Investoren in neue Kernkraftwerksprojekte, indem sie einen stetigen Einkommensstrom sicherstellt."
Er wies auch auf den Trend hin, dass institutionelle Investoren in BTC als neue Anlageklasse investieren, was die Möglichkeit, dass große BTC-Mining-Betriebe zu Anker-Kunden für SMR-Kraftwerksbetreiber werden, weiter stärkt.
Bitcoin-Mining bietet nicht nur eine stabile Nachfrage nach nuklear erzeugtem Strom, sondern auch finanzielle Anreize für eine verbesserte Netzwerksicherheit.
"Bitcoin-Mining dient als finanzieller Anreiz für Miner, zusätzliche Rechenressourcen bereitzustellen und so die Sicherheit und Integrität des Bitcoin-Netzwerks zu schützen", erklärt McLeod.
Zur Mechanik des BTC-Minings heißt es in dem Bericht:
"Miner führen intensive kryptografische Berechnungen durch, um Transaktionen zu validieren und sie in Blöcken zu organisieren, die das Blockchain-Ledger bilden."
Diese Anstrengungen werden mit neu geprägten Bitcoin belohnt, was einen greifbaren Anreiz für die erheblichen Energieinvestitionen der Miner darstellt.
Wie BTC-Mining den Betreibern von Kernkraftwerken nützen kann
Der Bericht enthält auch Beispiele aus der Praxis für die Integration von Mining und Kernenergie. Frühe Initiativen für das netzunabhängige Bitcoin-Mining nutzten Methangas oder Deponiegasstandorte, wodurch die Treibhausgasemissionen effektiv reduziert wurden. Darüber hinaus dienen strategisch platzierte flexible Mining-Rechenzentren in Anlagen für erneuerbare Energien als Stromsenken in Zeiten der Überproduktion.
TeraWulf und NuScale gelten als Pioniere bei der Nutzung von Atomstrom für das Bitcoin-Mining. "TeraWulf besitzt einen Mining-Betrieb im Susquehanna-Kernkraftwerk, das Talen Energy gehört, und nutzt netzunabhängigen Strom", heißt es in dem Bericht, der dies als ein Modell für effiziente Energienutzung hervorhebt.
In ähnlicher Weise hat NuScale eine Vereinbarung mit Standard Power über die Bereitstellung von Energiemodulen für ein Mining-Rechenzentrum getroffen", was den wachsenden Trend zum Kryptowährungs-Mining mit Atomstrom verdeutlicht.
Der Bericht skizziert verschiedene Wege für Kernkraftwerksbetreiber, die eine Integration des BTC-Minings in Betracht ziehen. Dazu gehören verschiedene Modelle wie der Kauf schlüsselfertiger Mining-Rechenzentren, der Bau permanenter Anlagen vor Ort und die Übernahme vertikal integrierter Geschäftsmodelle. Auch die Teilung von Risiken und Gewinnen durch Partnerschaften mit spezialisierten externen Krypto-Mining-Unternehmen sind denkbare Optionen.
In seinen abschließenden Bemerkungen bestätigt der Bericht die zunehmende Akzeptanz von Mining-Aktivitäten im Mainstream.
"Die Integration von Mining mit Kernenergie bietet nicht nur einen Netzausgleich und einen garantierten Kundenstamm, sondern beschleunigt auch die weltweite Einführung von sauberer Kernenergie".