Bitcoin Wal-Adressen auf einem 3-Jahres-Tief
Nachdem die weltgrößte Kryptowährung in der letzten Woche eine gewisse Volatilität aufwies, hat sie sich stabil auf einem Niveau von etwa 19.200 $ eingependelt. Die jüngste Bewegung des Bitcoin Kurs verwirrt die Anleger aber zunehmend. Es herrscht geteilte Meinung, wohin die Reise des Bitcoin als nächstes gehen wird.
On-Chain-Daten zeigen auch einen interessanten Trend zwischen Walen und den kleineren Adressen. Die Krypto-Analyseplattform Santiment erklärt, dass die BTC-Wale den geringsten Bestand der letzten drei Jahre aufweisen. Gleichzeitig hat das BTC-Angebot bei kleinen und mittelgroßen Adressen ein Allzeithoch erreicht. Der Santiment-Bericht stellt fest:
Bitcoins kleine bis mittelgroße Adressen (mit 0,1 bis 10 $BTC) haben einen #AllTimeHigh-Anteil von 15,9 % am verfügbaren Angebot des Coins. Währenddessen sind die Wale (die 100 bis 10k $BTC halten) mit 45,6% des Angebots auf einem 3-Jahres-Tief...
Quelle: Twitter
Gleichzeitig hat das Bitcoin-Angebot in den letzten sechs Monaten ein Allzeittief erreicht, berichtet Glassnode. In einem Zeitraum von sechs Monaten hat das aktive zirkulierende Angebot für BTC 18,12 % oder 3,485 Millionen BTC erreicht. Wie Glassnode erklärt: "Historisch gesehen treten sehr niedrige Volumina des zirkulierenden Angebots typischerweise nach lang anhaltenden Bärenmärkten auf".
Wie verhält sich Bitcoin als nächstes?
Krypto-Marktanalyst Capo merkt an, dass Bitcoin eine Aufwärtsbewegung bis zu $21.000 vollziehen könnte, was sein Hauptwiderstandsbereich ist. Der Bitcoin-Futures-Markt deutet allerdings auf einen geringeren Verkaufsdruck hin. Darüber hinaus zeigen Daten von Coinbase's professioneller Handelsplattform Coinbase Pro, dass mehr als 48.000 BTC von der Plattform abgezogen wurden. Es sieht so aus, als würden die institutionellen Akteure wieder aktiv werden.
Capo fügt jedoch hinzu, dass der allgemeine Trend rückläufig ist. Er bemerkte weiter:
Das aktuelle Unterstützungsniveau liegt bei 18k-19k. Der Preis ist mehrmals von diesem Niveau abgeprallt. Die Abpraller werden jedoch immer schwächer. Dies zeigt, dass die Kaufkraft von diesem Niveau aus schwächer wird und die Bären jedes Mal nach unten drängen. Dieses Niveau sollte schließlich durchbrochen werden.
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