Bitcoin unter Druck, da makroökonomische und geopolitische Ängste fortbestehen
Bitcoin sank heute auf ein Intraday-Tief von $39.714, nachdem er am Mittwoch noch über den kritischen Widerstandswert von $41.500 gehandelt wurde.
Die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung ist seither von einem Zwei-Wochen-Hoch bei $48.220, dem höchsten Stand seit über vier Monaten, um etwa $10.000 gefallen.
Nach wochenlangen Rückgängen sieht es jedoch so aus, als ob Analysten einen stabilen Boden bei 39.300 $ ausgemacht haben, wobei die Bullen nun versuchen, die Preise wieder nach oben zu treiben.
Bitcoin spürt den Druck
Die Sorge um makroökonomische und geopolitische Probleme hält einige Investoren auf Abstand. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte am Donnerstag auf einer Pressekonferenz, dass die Friedensgespräche mit der Ukraine ins Stocken geraten sind. Putin betonte außerdem, dass Russlands "Militäroperation" auf unbestimmte Zeit fortgesetzt werden wird.
Der Preisrückgang findet vor dem Hintergrund eines breiteren Abschwungs an den globalen Finanzmärkten statt, der durch geopolitische Krisen und die Unsicherheit über die Aussicht auf eine Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank ausgelöst wird.
Auf Bitcoins technischer Ebene hat der gleitende 200-Tage-Durchschnitt von Bitcoin die jüngste Hausse deutlich gebremst, was zu einem starken Preisverfall führte. Die Bären kontrollieren derzeit den Markt, und der Preis fällt rapide, was zu einem Durchbruch unter den gleitenden 50- und 100-Tage-Durchschnitten führte.
Sollte der Kurs weiter sinken stellen die Niveaus um $37.000 und $34.000 die nächsten Unterstützungen für Bitcoin dar.
Die Zukunft sieht immer noch rosig aus
Trotz der aktuell schlechten Performance von Bitcoin glaubt ein prominenter Trader, dass sich der Preis der Kryptowährung in den nächsten zwei Jahren verdoppeln könnte.
Peter Brandt reagierte mit seiner Vorhersage auf einen Tweet von Tuur Demeester, einem langjährigen Bitcoin-Anhänger.
Laut Demeester neigt Bitcoin dazu, nach längeren Konsolidierungsphasen auszubrechen "wie nichts anderes auf dieser Welt".
Nach Brandts Prognosen könnte sich der Wert von Bitcoin entweder in zwei Jahren verdoppeln oder sich über einen längeren Zeitraum seitwärts bewegen.
Textnachweis: Newsbtc