Bitcoin Trendwende im Oktober? Hoffnung auf +40% im Uptober
Nachdem Bitcoin und der gesamte Kryptomarkt im September traditionell schwache Leistungen zeigten, richten sich die Augen nun auf den kommenden Monat Oktober. Historische Daten und Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass es für Bitcoin wieder bergauf gehen könnte.
September: Ein traditionell schwieriger Monat
Die Kursentwicklungen von Bitcoin im September haben Anleger nicht selten enttäuscht. Laut Daten von CoinGlass fällt Bitcoin in diesem Monat seit 2013 durchschnittlich um 6,3 %. Auch dieses Jahr bleibt die Kryptowährung diesem Trend treu: Mit einem Rückgang von rund 8 % liegt der September 2024 bereits im typischen Bereich vergangener Jahre.
Benjamin Cowen, wies darauf hin, dass der September in 55 % der Fälle zu negativen Renditen führte – das ist im Vergleich zu anderen Monaten eine außergewöhnlich hohe Quote.
Ähnlich wie der sogenannte "September-Effekt" auf dem Aktienmarkt, wo der S&P 500 in diesem Monat ebenfalls oft Verluste verzeichnet, spürt auch Bitcoin die Auswirkungen. Die Ursache für diesen Abwärtstrend könnte in der Unsicherheit der Märkte liegen, die oft mit dem Ende des Sommers und dem Beginn des neuen Geschäftsjahres zusammenhängt.
Oktober: Die Rückkehr des "Uptobers"?
Die gute Nachricht für Krypto-Investoren: Historisch gesehen verzeichnet Bitcoin nach dem September oft beeindruckende Kursgewinne.
Seit 2013 ist der Oktober als "Uptober" bekannt, da der Bitcoin-Kurs in diesem Monat durchschnittlich um 22 % zulegt. Im November steigen die Kurse sogar um durchschnittlich 46 %. Das deutet darauf hin, dass der kommende Monat einen Wendepunkt markieren könnte.
Ein ähnlicher Trend wurde zuletzt im Jahr 2021 beobachtet, als der Bitcoin-Preis nach einem schlechten September rasant anstieg. Viele Analysten und Händler gehen daher davon aus, dass sich der Markt auch in diesem Jahr nach dem schwachen September stabilisieren könnte.
Ein Blick auf die Bitcoin Monthly Returns (siehe Grafik oben) zeigt, dass der Oktober in den vergangenen Jahren stets als Wendepunkt fungierte. 2020 stieg der Bitcoin-Kurs im Oktober beispielsweise um 27,7 % und 2021 um beeindruckende 39,93 %.
Geht man von dieser These aus, könnte sich September als der perfekte Zeitpunkt herausstellen, um Bitcoin zu kaufen.
Fear & Greed Index: Anleger in Angst – das Ende des Abwärtstrends?
Der Bitcoin Fear & Greed Index ist ein weiterer Indikator, der auf einen möglichen Kursanstieg im Oktober hindeutet. Der Index misst die Stimmung der Investoren und zeigt derzeit "Extreme Fear" an, was in der Regel als ein Zeichen dafür interpretiert wird, dass der Markt kurz vor einer Erholung steht. Laut einer Analyse von Scott Matherson könnte der Rückgang des Index auf einen bevorstehenden Kursaufschwung hindeuten, da extreme Angst häufig das Tief des Marktes signalisieren.
Im August fiel der Fear & Greed Index auf 20, bevor der Markt einen schnellen Erholungsversuch startete. Ein ähnliches Szenario könnte sich auch jetzt wiederholen, insbesondere wenn man den nahenden Oktober betrachtet, der traditionell ein starker Monat für Bitcoin ist.
Fazit: Hoffnung für den Oktober
Nach einem wohl schwierigen September stehen die Chancen gut, dass der Oktober Bitcoin-Investoren wieder positive Renditen bescheren wird. Historische Daten, der Fear & Greed Index und makroökonomische Entwicklungen deuten alle darauf hin, dass Bitcoin kurz vor einer Erholung steht. Sollten sich die bisherigen Trends fortsetzen, könnte der Oktober 2024 als "Uptober" in die Geschichte eingehen, mit starken Kursgewinnen, die bis zum Jahresende weiterlaufen.
Für Investoren könnte jetzt ein guter Zeitpunkt sein, die Märkte genau zu beobachten und auf die erwarteten Bewegungen im Oktober vorbereitet zu sein.