Bitcoin-Krise in Sicht? Expertenwarnung vor großem Crash!

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Bitcoin-Krise in Sicht? Expertenwarnung vor großem Crash!
  1. Die Kryptowährung Bitcoin ist unter die wichtige Marke von 60.000 US-Dollar gefallen und zeigt Anzeichen einer möglichen schweren Krise, ähnlich der Situation vom Mai 2021, die durch eine dramatische Preisverringerung gekennzeichnet war.
  2. Andrew Kang von Mechanism Capital zieht Parallelen zum Crash im Mai 2021 und warnt vor einem möglichen dramatischen Preisverfall sogar auf eine Marke von 40.000 US-Dollar, begleitet von einer langfristigen Marktstabilisierung und anschließender Konsolidierung.
  3. Experten wie Alex Krüger diskutieren über die Komplexität und das Verhalten des Open Interest im Derivatemarkt, was wichtige Einblicke in die derzeitige Stimmung und potenzielle Kursrichtungen gibt.

Die Kryptowährung Bitcoin hat kürzlich die wichtige Unterstützungsmarke von 60.000 US-Dollar durchbrochen und ist auf ein Tief von 57.914 US-Dollar gefallen. Seit Dienstag verzeichnete Bitcoin einen weiteren Rückgang um 7%, was den anhaltenden Abwärtstrend bekräftigt. Derzeit scheint sich das Marktsentiment deutlich in Richtung einer bärischen Phase zu verschieben.

Warnung vor einer möglichen Krise ähnlich Mai 2021

Andrew Kang, Mitbegründer von Mechanism Capital, hat über X (früher bekannt als Twitter) seine Bedenken bezüglich der aktuellen Marktbedingungen äußerte, die auffallend an diejenigen von Mai 2021 erinnern, als Bitcoin einen dramatischen Asbturz erlebte. Kang erklärte, dass die Bedeutung des möglichen Verlustes der Viermonatsunterstützung von Bitcoin nicht ausreichend bewertet wird, und zieht Parallelen zur Situation im Mai 2021, bevor eine steile Kurskorrektur erfolgte.

Er wies auf die Ähnlichkeit unter anderem in Bezug auf den Einsatz von gehebelten Positionen hin, die derzeit über 50 Milliarden US-Dollar liegen. Er merkte an, dass diese Zahl nicht die Beträge der Chicago Mercantile Exchange (CME) umfasst, welche sogar noch höher sind, aber die Marktbedingungen in der aktuellen Phase längerfristig stabil geblieben sind (18 Wochen im Vergleich zu 13 Wochen im Vorjahr) und deutete darauf hin, dass der Markt bisher keine extremen Kurseinbrüche gesehen hat.

Kang hat zudem seine Prognosen über den Bitcoin-Tiefpunkt nach unten korrigiert und legt einen möglicherweise deutlich dramatischeren Rücksetzer an, mit einem möglichen Absturz auf die 40.000er-Marke. Er wies darauf hin, dass eine solche Kurskorrektur den Markt erheblich beschädigen könnte, gefolgt von einer mehrmonatigen Konsolidierung und einem downtrend, bevor eine Umkehr in einen Aufwärtstrend überhaupt vorstellbar ist.

Experten-Diskussionen beleuchten Marktlage

In einer Diskussion mit Alex Krüger, einem bekannten Makro- und Krypto-Analysten, wurde die Komplexität des sogenannten Open Interest (OI) im Derivatemarkt hervorgehoben, ein entscheidender Aspekt zur Einschätzung der Marktstimmung und Richtungstendenzen. Krüger weist darauf hin, dass ein Großteil des OI nicht wirklich richtungsweisend ist, was auf eine komplexere Marktverhaltensweise als nur einfache Long- und Short-Positionen hindeutet.

Kang führte dazu weiter aus, dass jede Einheit von OI einem Long und einem Short entspricht und dass selbst wenn einige Short-Positionen dabei sind, immer eine richtungsweisende Long-Position am anderen Ende steht. Er bestätigte auch, dass viele Market Maker im OI nicht viele Positionen haben, die delta neutral sind, bei denen long perps und short spots in einem negativen Carry-Trading verstrickt sind.

Rückblick: Was geschah im Mai 2021?

Die Diskussion unter Experten reflektiert eine wachsende Sorge um eine mögliche Wiederholung des Crashs im Mai 2021. In diesem Zeitraum fiel der Bitcoin-Kurs nach einem Höchststand von rund 64.000 US-Dollar Mitte April 2021 bis Ende Juni um etwa 56 %. Der Crash wurde durch eine Kombination aus Faktoren ausgelöst, darunter die regulatorischen Einschränkungen in China, Umweltbedenken von einflussreichen Persönlichkeiten wie dem Tesla-CEO Elon Musk und daraus resultierenden Panikverkäufen sowohl von Retail- als auch von institutionellen Investoren.

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