Bitcoin-ETFs von BlackRock und Fidelity ein voller Erfolg
Der iShares Bitcoin Trust (IBIT) von BlackRock und der Fidelity Wise Origin Bitcoin Trust (FBTC) haben einen weiteren Rekord aufgestellt, indem sie zu den 20 börsengehandelten Fonds mit der längsten Serie kontinuierlicher Zuflüsse aller Zeiten gehören.
Eric Balchunas, ETF-Analyst bei Bloomberg, stellte am 8. April fest, dass die beiden Bitcoin-Spot-ETFs seit ihrer Auflegung vor 59 Handelstagen kontinuierliche Zuflüsse verzeichnen.
IBIT und FBTC haben 99,9 % aller jemals aufgelegten ETFs seit Beginn des Marktes in den 1990er Jahren übertroffen. Ende 2022 gab es weltweit etwa 9000 ETFs.
Rekordleistung
Analysten glauben, dass die rekordverdächtige Performance der Bitcoin-Spot-ETFs von BlackRock und Fidelity auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist, darunter das wachsende Interesse institutioneller Anleger an Kryptowährungen, der Inflationsdruck und das Streben nach alternativen Anlagen inmitten der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit.
Diese ETFs bieten Anlegern eine regulierte und sicherere Möglichkeit, Bitcoin in ihre Portfolios einzubinden, indem sie die Sicherheits- und Komplexitätsprobleme des direkten Kryptobesitzes umgehen.
Die Dominanz von IBIT und FBTC erstreckt sich auch auf die Nettozuflüsse in absoluten Zahlen. Mit Stand vom 5. April belief sich das Nettovermögen von IBIT auf fast 15 Milliarden Dollar, während FBTC 8 Milliarden Dollar aufwies.
Das Debüt von Bitcoin-Spot-ETFs folgt auf jahrelange regulatorische Herausforderungen und Skepsis seitens der Finanzbehörden wie der SEC, die Bedenken hinsichtlich der Marktvolatilität und der Manipulationsrisiken im Zusammenhang mit Kryptowährungen geäußert hatten.
Die rekordverdächtige Performance dieser ETFs hat Hoffnungen auf die Einführung weiterer auf digitalen Vermögenswerten basierender Finanzprodukte geweckt, die möglicherweise auch ETFs für andere Kryptowährungen wie Ethereum umfassen könnten.