Bitcoin ETF: Ein Magnet für neue institutionelle Investoren
John Palmer, Präsident der Chicago Board Options Exchange (CBOE), hat seine Zuversicht bezüglich der Genehmigung des Bitcoin Spot Exchange-Traded Funds (ETF) und dessen Auswirkungen auf die Kryptowährungslandschaft geäußert.
Bitcoin Spot ETF ebnet den Weg für Pensions- und RIA-basierte Fonds
Der Präsident von CBOE Digital teilte seinen Optimismus in einem kürzlichen Interview auf Bloomberg TV am Dienstag, den 2. Januar, mit. Seine Bemerkungen erfolgen eine Woche vor der verpflichtenden Frist der SEC am 10. Januar, an welchem der regulatorische Watchdog entscheiden soll, ob der BTC ETF genehmigt wird oder nicht.
Laut ihm wird der Bitcoin Spot ETF nach der Genehmigung durch die United States Securities and Exchange Commission (SEC) neue institutionelle Investoren anlocken. Palmer sagte:
Ich denke, dass diese Genehmigung den Weg für Pensionsfonds und RIA-basierte Fonds ebnen wird, in Vermögenswerte wie einem Spot Bitcoin ETF zu investieren, wo sie heute möglicherweise keinen Zugang zu einem nativen Spot Bitcoin-Token haben.
Weiterhin behauptete er, dass mögliche Genehmigungen für einen ETF die Herangehensweise der Institutionen an Derivate, wie Futures-Kontrakte und Optionen, verändern könnten. In dem Interview betonte Palmer, dass eine ETF-Genehmigung ein breiteres Krypto-Ökosystem entzünden würde. Dadurch würden mehr große Investoren und institutionelle Akteure, die an Risikomanagement gewöhnt sind, angezogen werden.
Palmer erwartet ein großes Wachstum bei Bitcoin-Derivaten mit einer möglichen Spot-ETF-Genehmigung. Er bekräftigte, dass die institutionellen Akteure sich "zunehmend auf diese Derivate stützen werden", um Risiken abzusichern.
Auf die Frage nach der Aufteilung zwischen mehr institutionellen Investoren und Privatanlegern im Hinblick auf Derivate antwortete Palmer, dass "die Aufteilung schwer zu entscheiden sei." Dies liege daran, dass "wir abwarten und sehen müssen", aber er glaubt, dass "die Institutionen generell den Weg weisen werden".
SEC-Entscheidung über ETF-Genehmigung nicht sicher
Die Fox Business-Journalistin Eleanor Terrett unterstrich kürzlich ihre Sicht auf die Genehmigung des Bitcoin ETFs durch die SEC. Die Journalistin äußerte sich auf X (ehemals Twitter) zu dem Thema. In dem X-Post betonte Terrett, wie unberechenbar der Entscheidungsprozess der SEC ist.
„Obwohl die SEC sicherlich unberechenbar ist, würde es mich überraschen, wenn die Genehmigungen morgen erfolgen würden“, sagte sie.
Terrett bemerkte, dass sie durch Gespräche mit Emittenten erfahren hat, dass die SEC die Änderungen an den am Donnerstag und Freitag eingereichten S-1-Formularen bewerten und kommentieren muss.
Darüber hinaus könnte der Regulierer dem Emittenten nach dieser Überprüfungsphase das endgültige Einreichungsdatum des S-1-Formulars mitteilen, was „innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden“ geschehen könnte. Dies wäre der Fall, wenn sich die SEC für einen ähnlichen Genehmigungszeitplan wie bei den Ethereum-Futures im Oktober entscheiden würde.