Bitcoin erreicht 3 neue All-Time-Highs, aber (noch) nicht beim Preis

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin erreicht 3 neue All-Time-Highs, aber (noch) nicht beim Preis

Laut einer neuen Analyse von Daniel Batten, Managing Partner bei CH4 Capital und renommierter Bitcoin-ESG-Forscher, hat das BTC-Netzwerk drei bemerkenswerte neue Allzeithochs erreicht. Diese Meilensteine haben jedoch nichts mit dem Preis zu tun, der den bisherigen Höchststand von 69.000 Dollar noch nicht überschritten hat.

Battens Erkenntnisse wurden in der neuesten Ausgabe von "The Bitcoin ESG Forecast" detailliert dargestellt, in der er erläutert, wie BTC allmählich bei institutionellen Anlegern an Bedeutung gewinnt, insbesondere im 23-Billionen-Dollar-Sektor der ESG-Fonds.

https://twitter.com/DSBatten/status/1756960322295074843

Neues Allzeithoch Nr. 1: Methanreduzierung

Batten hebt die entscheidende Errungenschaft bei der Methanreduzierung hervor, bei der das Bitcoin-Netzwerk große Fortschritte macht.

"In vier Jahren, ohne Subventionen oder den Kauf von Kompensationen, kompensiert das Bitcoin-Mining nun eine von 13 Tonnen Emissionen durch Methanreduzierung", so Batten.

Dieser Meilenstein ist besonders wichtig angesichts des Fokus auf Methan auf der jüngsten COP28, wobei Unternehmen wie Vespene bei der Nutzung von Deponiegas für das BTC-Mining eine Vorreiterrolle spielen.

Neuer Rekord Nr. 2: Bitcoin-Mining auf Basis nachhaltiger Energie

Beeindruckende 61,5 % aller bekannten Miner nutzen jetzt nachhaltige Energie.

"Unseres Wissens gibt es keine andere Branche, in der ein so hoher Prozentsatz an Betreibern fast ausschließlich nachhaltige Energie nutzt", erklärt Batten und betont damit die Abkehr von der Darstellung, dass Mining überwiegend auf fossilen Brennstoffen basiert.

Diese Statistik umfasst fast 18% aller Miner, die gestrandetes Methan verwenden, was das Engagement der Branche im Kampf gegen den Klimawandel unterstreicht.

Neues Allzeithoch Nr. 3: Netzunabhängiges Mining

Die Ausweitung des netzunabhängigen BTC-Minings auf 29,8 % unterstreicht den innovativen Ansatz der Branche bei der Energienutzung. "Billiger Strom, in der Regel nachhaltige Energie, treibt die Miner dazu, netzunabhängig zu arbeiten", erklärt Batten. Er führt weiter aus, dass die Kosten für nachhaltige Energie erheblich gesunken sind, was sie zu einer lukrativen Option für Miner macht, die zwar gewinnorientiert sind, aber dennoch eine Übereinstimmung mit ökologischen Erfordernissen finden.

Batten kritisiert bestehende Modelle wie das von Cambridge, weil sie das netzunabhängige Mining nicht berücksichtigen, was seiner Meinung nach das Ausmaß des Bitcoin-Minings mit nachhaltiger Energie unterschätzt hat. Er argumentiert, dass die Industrie ein Paradebeispiel dafür ist, wie "ökonomische Anreize und ökologische Erfordernisse sich zunehmend überschneiden."

Wissenschaftliche Community unterstützt Bitcoin

Darüber hinaus spricht Batten den Wandel in der Darstellung der Umweltauswirkungen des Bitcoin-Minings an. Er zitiert neuere wissenschaftliche Literatur, die das positive Umweltpotenzial des Bitcoin-Minings bestätigt. Dazu gehören Studien der Cornell University und Ergebnisse, die in MDPI und Sciencedirect veröffentlicht wurden, die zusammengenommen die Rolle des Bitcoin-Minings bei der Entwicklung erneuerbarer Energien, der Dekarbonisierung des Stromnetzes und der Methanreduzierung unterstützen.

"Diese Veröffentlichungen zeigen das transformative Potenzial des BTC-Mining-Sektors auf, insbesondere im Hinblick auf die Reaktion auf die Nachfrage, die Netzflexibilität und die Methanminderung", betont Batten und stellt die oft kritische Perspektive der Mainstream-Medien auf die Umweltauswirkungen von Bitcoin in Frage.

Mit dieser umfassenden Analyse beleuchtet Batten nicht nur die zentrale Rolle von Bitcoin für die ökologische Nachhaltigkeit, sondern unterstreicht auch die wachsende Attraktivität von Bitcoin für globale Investoren, insbesondere im Rahmen von ESG-fokussierten Fonds.

Da Bitcoin weiterhin neue Rekorde in Sachen Nachhaltigkeit und Innovation erzielt, stärkt es seine Position an der Spitze der Angleichung wirtschaftlicher Anreize an ökologische Ziele und ebnet den Weg für eine breitere institutionelle Akzeptanz.

 

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