Bitcoin-Durchbruch: Experten rechnen mit unglaublichem Anstieg!

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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Bitcoin-Durchbruch: Experten rechnen mit unglaublichem Anstieg!

In einer über X veröffentlichten Analyse prognostiziert Thomas Young, geschäftsführender Partner bei RUMJog Enterprises, einen schwindelerregenden Aufwärtstrend des Bitcoin bis zum Ende des Jahres und stützt seine Vorhersagen auf den Einfluss der Zuflüsse von Bitcoin Exchange-Traded Funds (ETFs). Wie berichtet, haben sich die GBTC-Abflüsse von Grayscale in letzter Zeit deutlich verlangsamt, was in den letzten fünf aufeinanderfolgenden Tagen zu konstanten Nettozuflüssen führte, die zwischen 14,8 Millionen Dollar und 247,1 Millionen Dollar lagen.

Das 118-Multiplikator-Konzept

Der Kernpunkt von Youngs Analyse beruht auf dem Konzept des "118-Multiplikators", einer von der Bank of America im März 2021 eingeführten Kennzahl. Dieser Multiplikator besagt, dass ein Investitionszufluss von etwa 92 bis 93 Millionen Dollar erforderlich ist, um den Bitcoin-Preis um 1 % zu steigern. Zu diesem Zeitpunkt lag die Marktkapitalisierung von Bitcoin bei etwa 1,09 Billionen Dollar, was einem Stückpreis von etwa 58.332 Dollar entsprach. Youngs Prognose greift dieses Konzept auf und modifiziert es, indem er seine nicht-statische Natur hervorhebt. Er stellt fest:

"Der Multiplikator ist das Ergebnis mehrerer interagierender Variablen, einschließlich des Volumens und der Geschwindigkeit des Kapitalzuflusses, des leicht handelbaren Angebots an Bitcoin und externer Faktoren, die die Risikomessungen im breiteren Markt beeinflussen."

Der 118-fache Multiplikator soll also eher ein dynamischer als ein fester Indikator sein. Auf der Grundlage von Daten von HODL15Capital beobachtet Young ein konstantes Wachstum bei Bitcoin-ETFs, die im Durchschnitt einen Zufluss von 4.193 BTC pro Tag verzeichnen. Dies entspricht etwa 176 Millionen Dollar an neuem Nettokapital pro Tag. Für Prognosezwecke passt Young diese Zahl auf 150 Millionen Dollar pro Tag an, gleichmäßig verteilt über die Handelstage eines jeden Monats (normalerweise 20-23 Tage).

Bitcoin Kurs könnte bis zum Jahresende $131.000 erreichen

Bei Anwendung eines konservativeren Multiplikators von 50x, im Gegensatz zum ursprünglichen 118x oder 100x, errechnet Young einen geschätzten monatlichen Preisdruck von 8.000 $ pro Bitcoin nach oben. Diese Berechnung führt zu einem Jahresendkursziel von mindestens 131.000 $ für Bitcoin. Young erklärt:

"Diese 131.000 $ stellen die untere Grenze der Prognose dar, da der tatsächliche Kapitalfluss möglicherweise nicht einheitlich ist und andere Faktoren den Multiplikator erhöhen könnten."

Die angepasste Analyse berücksichtigt auch die im Januar beobachteten Unregelmäßigkeiten, insbesondere den einmaligen Verkauf von GBTC. Young überarbeitete die Januar-Daten, um eine genauere Darstellung des Trends für den Rest des Jahres zu erhalten. Er schlägt vor: "Als Faustregel gilt: Der tägliche durchschnittliche BTC-Zuwachs über alle ETFs mal 2 $ ergibt eine konservative Schätzung des Preiseffekts des ETF-Wachstums."

Basierend auf diesem Modell sind Youngs monatliche Bitcoin-Preisprognosen, unter der Annahme, dass die ETF-Zuflüsse mit der in den ersten 15 Tagen beobachteten Rate anhalten, wie folgt:

  • Januar: $42,000
  • Februar: $50,022
  • März: $58,044
  • April: $66,448
  • Mai: $74,852
  • Juni: $82,492
  • Juli: $90,896
  • August: $99,300
  • September: $106,940
  • Oktober: $115,726
  • November: $123,366
  • Dezember: $131,388
https://twitter.com/tomyoungjr/status/1753216196831334436

Diese sorgfältige Analyse von Young hebt nicht nur die potenziellen Auswirkungen von ETF-Zuflüssen auf den Bitcoin-Preis hervor, sondern unterstreicht auch die Komplexität und die dynamische Natur der Kryptowährungsmärkte. Andere Ereignisse, die sich auf die Dynamik von Angebot und Nachfrage auswirken, wie z. B. die nächste BTC-Halbierung sowie makroökonomische Entwicklungen (Zinssenkungen der Fed), sind jedoch weitere Faktoren, die Preisvorhersagen unglaublich schwierig machen.

 

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.