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27.05.2024

Aufgedeckt: Wie Rabbit mit KI-Illusionen wohl Millionen machte

Redaktion
27.05.2024
2 Minuten Lesezeit
Coffeezilla und Rabbit R1
  1. Coffeezilla hat eine Untersuchung über die irreführenden Werbepraktiken des Unternehmens Rabbit und dessen angebliche KI-Technologie Rabbit R1 aufgedeckt, welche laut dem YouTuber MKBHD in Wirklichkeit eine niedrige Qualität aufweist und nicht die versprochenen Funktionen bietet.
  2. Rabbit R1 benutze tatsächlich nur ChatGPT mit fest einprogrammierten Skripten und einfachen Automatisierungswerkzeugen, anstatt eine eigenständige KI zu entwickeln, was zu Beschränkungen in der Funktionalität und Anpassungsfähigkeit führe.
  3. Datenschutzbedenken wurden laut, da die Sicherheitsanalyse aufzeigt, dass Nutzerdaten möglicherweise missbraucht oder risikobehaftet sein könnten, während das Unternehmen auf Kritik defensiv reagiert.

Die neueste Untersuchung des bekannten YouTube-Investigativjournalisten Coffeezilla deckt womöglich schwerwiegende Irreführungen durch das Unternehmen Rabbit und deren angeblich hochentwickelte, KI-gesteuerte Technologie auf. Das Produkt Rabbit R1, welches angeblich den Alltag seiner Nutzer durch künstliche Intelligenz organisieren sollte, steht aktuell im Fokus wegen irreführender Werbeversprechen und nicht erfüllter technologischer Erwartungen.

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Marketingversprechen versus Realität

Rabbit bewarb seinen Rabbit R1 als eine Art digitalen Assistenten, der nicht nur Textnachrichten versenden, sondern auch den Kühlschrank auffüllen kann. Ein Versprechen, das laut Tests nicht gehalten wurde. Die Technologie-Review durch den bekannten YouTuber MKBHD bewertete das Produkt als minderwertig, obwohl es zuvor über $20 Millionen durch Vorverkäufe und zusätzliche $30 Millionen von Risikokapitalgebern generieren konnte.

Grenzen der „KI“ Rabbit R1

Ein kritischer Aspekt der Untersuchung galt der Frage, ob es sich bei Lam, der angeblichen KI von Rabbit, um eine echte Neuentwicklung handelt. Es stellte sich heraus, dass Rabbit R1 lediglich ChatGPT mit fest einprogrammierten Skripten nutzte, und nicht wie behauptet, eine eigenständige KI-Technologie entwickelt hatte. Die Funktionalitäten beschränkten sich auf standardisierte Web-Automatisierungswerkzeuge wie Playwright für einfache Online-Aufgaben. Jede unerwartete Änderung auf Webseiten führte zu Problemen, da die Skripte nicht darauf ausgelegt waren, dynamisch darauf zu reagieren.

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Irreführende Werbepraktiken und Datenschutzbedenken

Rabbit positionierte sein Produkt fälschlicherweise als überlegen gegenüber bestehenden KI-Lösungen wie ChatGPT, benutzte jedoch tatsächlich ChatGPT in Kombination mit einer Such-KI namens Perplexity, so Coffeezilla.

Zudem wurden gravierende Datenschutzbedenken laut, da die Sicherheitsanalyse des Quellcodes von Rabbit’s Produkt die Möglichkeit aufzeigte, dass Nutzerdaten missbräuchlich verwendet werden könnten oder sogar externen Angriffen ausgesetzt wären.

Bestätigung der internen Probleme

Die Vorwürfe wurden durch Informationen eines anonymen Mitarbeiters von Rabbit gestützt, der bestätigte, dass Lam, wie beworben, tatsächlich nicht existierte und eher ein Marketingbegriff war, als eine realisierte Technologie.

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Dieser Fall wirft einmal mehr ein kritisches Licht auf die Praktiken in der Tech-Branche, wo ehrgeizige Projekte oft mehr durch Marketing als durch machbare technologische Fortschritte getragen werden.

Für Konsumenten und Investoren gilt daher: Vorsicht, welche Daten weitergegeben werden.

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