SEC trifft BlackRock und Krypto-Vertreter zu Staking-ETPs – neue Impulse für Regulierung erwartet

Patrik
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Patrik
Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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SEC trifft BlackRock und Krypto-Vertreter zu Staking-ETPs – neue Impulse für Regulierung erwartet
  • SEC diskutiert mit BlackRock und Proof of Stake Alliance über die Zukunft von Krypto-ETPs

  • Themen: In-kind-Redemption, Staking-Modelle und regulatorische Risiken

  • Institutionelles Interesse wächst – klare Regelungen könnten bald folgen

Am 1. April 2025 führte die Crypto Task Force der US-Börsenaufsicht SEC zwei separate Treffen mit hochrangigen Vertretern aus der Krypto- und Finanzbranche. Ziel der Gespräche war es, regulatorische Fragen im Zusammenhang mit Krypto-ETPs (Exchange-Traded Products) zu erörtern – insbesondere Staking und alternative Einlösungsmodelle.

BlackRock stellt ETP-Strategie vor

Beim ersten Termin traf sich die SEC mit BlackRock, dem weltweit größten Vermögensverwalter. Vertreter aus den Bereichen Regulierung, ETF-Engineering und Politikberatung stellten der SEC ein umfassendes Dokument vor. Darin wurde der aktuelle „Cash Redemption“-Prozess von Krypto-ETPs erklärt, sowie der mögliche Einsatz von „In-Kind Redemptions“ – also der Einlösung von ETPs in Form der zugrundeliegenden Kryptowährungen.

BlackRock betonte, dass bestehende Marktprozesse für traditionelle ETFs teilweise auch auf künftige Krypto-ETFs mit In-Kind-Abwicklung übertragbar seien.

Fokus auf Staking: Treffen mit der Proof of Stake Alliance

Im zweiten Gespräch empfing die SEC Vertreter der Proof of Stake Alliance, einer Arbeitsgruppe unter dem Dach des Crypto Council for Innovation (CCI). Beteiligt waren namhafte Unternehmen wie a16z, Paradigm, Consensys, Alluvial, Lido Labs Foundation und Marinade.

Themen des Treffens:

  • Verschiedene Staking-Modelle: Liquid, custodial, delegated non-custodial

  • Staking-as-a-Service-Standards und deren regulatorische Einordnung

  • Bedeutung von Staking-Erträgen, Validator-Rollen und Dienstleisterverhältnissen für die Bewertung von Staking-ETPs

Die Gruppe legte dar, dass Staking ein integraler Bestandteil von Proof-of-Stake-Blockchains wie Ethereum und Solana sei – und daher auch in börsengehandelten Produkten (ETPs) abgebildet werden müsse.

Hintergrund: Diskussion über ETP-Staking seit Februar im Gange

Bereits am 5. Februar hatte die SEC mit Vertretern von Jito Labs und Multicoin Capital über das Thema Staking gesprochen. Dort wurden zwei konkrete Modelle vorgestellt:

  1. Services Model: Teilweises Staking über externe Validatoren mit gleichzeitigem Liquiditätszugang für Investoren

  2. Liquid Staking Token Model: Direkte Integration von liquiden Staking-Tokens in ETPs

Beide Modelle sollen laut Teilnehmern höhere Renditen ermöglichen, ohne dabei gegen regulatorische Vorgaben zu verstoßen.

Noch keine Entscheidungen – aber klare Signale

Obwohl bei keinem der Treffen konkrete Entscheidungen getroffen wurden, zeigen die Gespräche, dass die SEC sich aktiv mit der Weiterentwicklung von Krypto-Finanzprodukten beschäftigt – insbesondere im Hinblick auf:

  • Funktionalität von Staking in ETPs

  • Liquiditätsrisiken und Anlegerinteressen

  • Technische Machbarkeit und rechtliche Rahmenbedingungen

Die aktuellen Gespräche zwischen der SEC, BlackRock und der Proof of Stake Alliance zeigen: Die Integration von Staking in börsengehandelte Krypto-Produkte rückt näher. Auch In-Kind-Abwicklungsmodelle stehen zur Diskussion. Während konkrete Entscheidungen noch ausstehen, könnte das regulatorische Fundament für Staking-fähige ETPs in den USA bald gelegt werden – mit weitreichenden Auswirkungen für institutionelle Anleger und Krypto-Innovationen gleichermaßen.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.