SBI Holdings bestätigt: Ripple-Beteiligung bleibt unbewertet – Milliardenpotenzial bleibt vorerst verborgen

Patrik
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Marktanalyst & Redakteur

Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.

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SBI Holdings bestätigt: Ripple-Beteiligung bleibt unbewertet – Milliardenpotenzial bleibt vorerst verborgen

SBI Holdings, eines der führenden Finanzkonzerne Japans, hat in seinem aktuellen Jahresbericht einen aufsehenerregenden Einblick in seine Beteiligung an Ripple Labs gewährt. Trotz starker Geschäftszahlen für das Geschäftsjahr 2024 (Ende 31. März 2025) bleibt der wahre Wert dieser Beteiligung bewusst außen vor – und das aus gutem Grund. Laut SBI ist der Wert von Ripple aktuell „versteckt“ und könnte erst bei einem Börsengang (IPO) oder durch eine offizielle Drittbewertung sichtbar gemacht werden.


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SBI Holdings im Blick

Bereits seit über zehn Jahren hält SBI knapp 10 % der Ripple-Anteile und profitiert damit indirekt vom wachsenden Erfolg des XRP-Ökosystems. Aktuell verzichtet das Unternehmen jedoch darauf, diese Beteiligung bilanziell zu bewerten. Dies erklärt SBI auch klar gegenüber den Aktionären: Die Bewertung der XRP-Bestände von Ripple sei erst möglich, wenn ein „klarer Marktwert“ durch einen Börsengang oder eine ähnliche Maßnahme festgestellt wird.

Dabei sprechen die Zahlen für sich. SBI schätzt den theoretischen Marktwert von Ripple auf rund 130 Milliarden US-Dollar, basierend auf den von Ripple gehaltenen XRP-Beständen und dem aktuellen Marktpreis. Würde dieser Wert bilanziert, könnte SBI laut Management „leicht über 6,5 Milliarden US-Dollar“ an bislang nicht realisierten Gewinnen verbuchen. Das wäre ein gewaltiger Bilanzsprung für das Unternehmen.

Im Rahmen der Präsentation wies SBI außerdem auf die positive Entwicklung des eigenen Krypto-Geschäfts hin. Mit einem Umsatz von rund 526 Millionen US-Dollar und einem Gewinn vor Steuern von 138 Millionen US-Dollar konnte dieser Geschäftsbereich sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln. Besonders erfolgreich waren dabei die Market-Making-Tochter B2C2 sowie das wachsende Kundengeschäft bei SBI VC Trade.

Doch trotz dieser starken Zahlen bleibt der Fokus klar auf Ripple gerichtet. Seit Jahren gilt der ungelöste Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-Börsenaufsicht SEC als größtes Hindernis für einen Börsengang. Diese Hürde scheint nun gefallen zu sein: Am 8. Mai 2025 verkündete die SEC eine Einigung mit Ripple, die – vorbehaltlich der gerichtlichen Zustimmung – den Weg für einen Abschluss des jahrelangen Verfahrens freimachen könnte. Ein IPO von Ripple rückt damit realistischer denn je in greifbare Nähe.

SBI selbst verfolgt ehrgeizige Pläne. Das Unternehmen will sein verwaltetes Vermögen von derzeit rund 65 Milliarden US-Dollar bis 2027 auf 130 Milliarden US-Dollar verdoppeln. Eine Neubewertung von Ripple könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Mit einem Schlag könnte SBI Milliarden an bisher unberücksichtigtem Kapital freisetzen und die Grundlage für weitere Expansion schaffen.

Bis dahin bleibt das Management jedoch geduldig. Man sei sich bewusst, dass viele Investoren die komplexe Struktur und das enorme Potenzial von SBI noch nicht vollständig verstünden – selbst innerhalb des Unternehmens herrsche nicht überall vollständige Klarheit. Doch die Verantwortlichen sind überzeugt: Sobald Ripple offiziell bewertet ist, werden sich alle Fragen von selbst beantworten.

Der Fall Ripple zeigt einmal mehr, dass SBI strategisch langfristig denkt. Während viele Unternehmen schnelle Gewinne suchen, setzt der Konzern auf nachhaltige Wertsteigerung. Die Beteiligung an Ripple ist dabei ein schlafender Riese, der das Potenzial hat, die Bilanz von SBI auf ein völlig neues Niveau zu heben – vielleicht schon bald.

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Er macht seit neun Jahren das Fachchinesisch der großen Banken für private Anleger verständlich. Er nimmt komplexe Berichte von Bloomberg und macht daraus klare Analysen zu Bitcoin oder Solana. Sein Fokus liegt auf echtem Hintergrundwissen damit Anleger Marktbewegungen logisch einordnen können.