Wie ernst ist die Liquiditätskrise, die sich auf dem Bitcoin-Markt zusammenbraut?

Liquiditätskrise, auf dem Bitcoin-Markt
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Selbst nach dem kürzlich erlebten fünfprozentigen Rückgang bleibt Bitcoin weit über den Tiefstständen von September und Anfang Oktober. Der Coin wird derzeit für knapp unter 13.200 $ getradet – beim Tiefststand im September wechselte BTC für 9.800 $ den Besitzer.

Analysten glauben, dass diese Preisaktion ein klares Nebenprodukt einer sich zusammenbrauenden „Liquiditätskrise auf der Verkaufsseite“ ist. Die Theorie besagt, dass der innere Wert des Bitcoin-Haltens massiv zunimmt, was zu einer gleichzeitigen Zunahme der Holding-Aktivität und einer Zunahme der Nachfrage nach dem Kauf von BTC führt.

https://twitter.com/Matt__Kaye/status/1321152712646471680

Es wird vermutet, dass dadurch eine sogenannte rekursive Schleife entsteht, in der die Preise dramatisch in die Höhe schnellen, was noch mehr Investoren anlockt und zu einer noch größeren Rallye führt.

Die Liquiditätskrise auf der Verkaufsseite des Bitcoin-Markts

Es ist deutlich, dass die Bitcoin-Inhaber in diesem Jahr bullischer waren als je zuvor. Blockchain-Analytikunternehmen wie Glassnode geben an, dass der Prozentsatz an BTCs, die über ein Jahr lang nicht bewegt wurden, ein neues Allzeithoch erreicht hat.

Aber es wird noch offensichtlicher, wenn man sich die On-Chain-Daten und Marktdaten ansieht, dass Investoren zunehmend an ihren Bitcoins festhalten. Sollte dies auf weiteren Kaufdruck stoßen, wird der Preis von BTC noch schneller steigen, als er es bereits getan hat.

Auf On-Chain-Basis zögern die Wale, ihre Coins in Börsen einzuzahlen. CryptoQuant, ein Datenunternehmen für Blockchain-Daten, hat die Tabelle unten geteilt und gezeigt, dass „Wal“-Adressen von Bitcoin-Walen trotz des Preisanstiegs nur wenige Coins in Börsen einzahlen.

Die Daten von Glassnode deuten zudem darauf hin, dass der Dollarwert der Einlagen in Börsen einen mehrwöchigen Tiefststand erreicht hat, da die Investoren in Erwartung eines Kursanstiegs zunehmend zögern, ihre Bitcoins zu verkaufen.

Die Auftragsbuchdaten zeigen auch eine zunehmende Zurückhaltung beim Shorten oder Verkauf von Bitcoin.

Erst kürzlich hat der pseudonymisierte Trader „Light“ festgestellt, dass Anleger laut der OKEx-Auftragsbuchdaten ihre „Bids“ zurückziehen – denn die Anleger preisen eine schnelle Rallye ein:

„OKEx Futures-Orderbuch-Asks werden zurückgezogen, während sich BTC konsolidiert. Eine Bewegung über $14.000 in naher Zukunft wird immer wahrscheinlicher.“

Der institutionelle Einfluss

Eine Liquiditätskrise auf der Verkaufsseite hat jedoch einen weiteren Aspekt. Um zu dieser „Krise“ zu führen, muss es auch eine steigende Nachfrage geben, die das abnehmende Marktangebot auffrisst.

Marktkommentatoren erwarten, dass auf der Nachfrageseite die Institutionen eine Schlüsselrolle spielen.

„Light“ kommentiert hierzu:

„Ein Großteil des Kaufdrucks, der in den letzten Wochen um eine Verknappung der BTC-Sell-Side-Liquidität konkurriert, kommt von den Institutionen. Sie kaufen von Leuten, die sich in der Unglaubwürdigkeitsphase befinden.“

Real Vision-CEO Raoul Pal stimmt dem zu. Der Wall Street-Veteran erwartet, dass Apple und Google Bitcoin besitzen werden, um die Inflation abzusichern – und er glaubt, dass Fondsmanager an der Wall Street in den kommenden Jahren ein ähnliches Risiko eingehen werden.

Das soll nicht heißen, dass das Kleinanlegerkapital keine Rolle als Motor der Bitcoin-Nachfrage spielen wird. Da PayPal und andere prominente Technologie- und Finanzunternehmen Krypto-Luft schnuppern, wird das Kleinanlegerkapital wahrscheinlich folgen, wenn Bitcoin seinen Aufstieg fortsetzt.

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