Stirbt der Markt für Krypto-Fonds? Krypto-Fonds-Investoren stoßen ihre Positionen ab

Krypto-Fonds Krypto-Fonds-Investoren verlassen Positionen
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Nach einem glanzlosen 2019, in dem Bitcoin (BTC) im Rampenlicht stand und Altcoins weiter gesunken sind, scheint der Markt für Krypto-Fonds zu sterben. Das neue Jahr beginnt wohl mit der Kapitulation fondsbasierter Anlagen, da die Anleger ihre krypto-basierten Positionen abstoßen. 

Fonds-Manager unter Druck

In den frühen Tagen von Krypto brachten die fast unbegrenzten und schnellen Gewinne eine kleine Armee von neuen Fonds auf den Markt. Die hohe Volatilität und der Gewinn aus fast jedem Coin wurden zu großen Versprechungen. Doch nun fühlen sich die Fondsanleger unter Druck gesetzt, ihre Krypto-Positionen zu verlassen.

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Fondsmanager sind ein anderes Volk als sporadische Krypto-Anleger und Enthusiasten. Im Gegensatz zu den „Hodlern“, die auf einen Gewinn warten und sich ihrer geringen Zeitpräferenz rühmen, sehen sie sich mit vierteljährlichen und jährlichen Bewertungen konfrontiert.

Die glanzlose Performance und die tiefen Korrekturen wirken sich daher schnell negativ auf die Portfolios der Krypto-Fonds aus. Das ist einer der Gründe dafür, warum Digital Asset Funds möglicherweise nicht gut geeignet sind, lang anhaltende Bärenmärkte oder tiefe Verluste zu überstehen. Dieses Verhalten ist keine Ausnahme, da die Fonds auch Aktien fallengelassen haben, die dann eine Outperformance erzielten.

Krypto-Trading bleibt robust, da Kleinanleger nicht kapitulieren werden

Seltsamerweise kommt es zu dieser Form der Kapitulation, obwohl das Krypto-Trading so aktiv ist wie eh und je. BTC bietet nach wie vor intensives Trading unter Einbeziehung von Futures und Optionen an, während das Spot-Trading ebenfalls erhebliche Volumina aufweist.

Das schlimmste Ereignis war jedoch der 25 Monate lange Bärenmarkt für Altcoins. Im Jahr 2018 sah die Lage noch viel rosiger aus.

Allerdings haben diese alten Spitzenwerte seitdem mehr als 90 % verloren – und das verdeutlicht das inhärente Risiko von Altcoins. Einige der gehypten Projekte, denen es gelungen ist, Fondsinvestitionen anzuziehen, hatten sich als Blindgänger erwiesen: Die Entwicklung ist eingefroren, das Geschäftsmodell hat nicht wie erwartet funktioniert.

Auch BTC bleibt ein alternatives Asset mit einem bisher unbekannten Performance-Profil im Vergleich zu traditionellen Assets wie Aktien und Gold.

Anfang 2020 zeigt einer der Indikatoren für das institutionelle Interesse einen verminderten Appetit auf BTC – sowohl bei Privat- als auch bei Großanlegern. Grayscale Capital hat seine GBTC-Aktien zu einem Preis getradet, der BTC diskontiert.

Bei aktuellen BTC-Preisen von rund $7.300 entspricht das Preisen um 6.990 $. Das Subparttrading von GBTC wurde mit einem geringeren Interesse am Leitcoin verbunden. GBTC wird in Zeiten einer bullischen Haltung mit einem Aufschlag verkauft, allerdings ändert sich die Stimmung schnell.

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