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StellarX: Erste gebührenfreie dezentrale Handelsplattform ist jetzt live

StellarX, eine auf dem Stellar-Protokoll basierende dezentrale Handelsplattform, hat die Beta-Phase kürzlich abgeschlossen und den offiziellen Start des Dienstes bekannt gegeben. Das besondere an der Plattform ist, dass keine Gebühren erhoben werden.

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StellarX-Benutzeroberflaeche
StellarX Benutzeroberfläche, Screenshot von stellarx.com

StellarX ist kostenlos

StellarX scheint tatsächlich völlig kostenlos zu sein. Selbst Netzwerkgebühren, die in Lumens (XLM) erhoben werden, sollen von den Betreibern rückerstattet werden, wie Christian, Co-Founder von StellarX, in einem Blogbeitrag verspricht:

„Wir sind eine völlig kostenlose Handelsplattform, mit ziemlicher Sicherheit die einzige […] Wir erheben keine Gebühren und erstatten darüber hinaus alle Netzwerkkosten, was kein anderer dezentraler Austausch leisten kann“

Auch wenn der Nutzer die Netzwerkgebühren erstattet bekommt, wird er ohne XLM demnach nicht handeln können. Hier liegt auch der Gewinn für XLM, denn dieser Umstand könnte der Treiber für die verstärkte Nutzung von XLM sein.

StellarX ermöglicht Einzahlungen in US-Dollar

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Neben verschiedenen Kryptowährungen, wird StellarX auch den Handel mit Fiat-Währungen und anderen Vermögenswerten wie Anleihen, Aktien und Rohstoffen ermöglichen. Nutzer mit einem US-Bankkonto, können schon heute direkt US-Dollar einzahlen und damit auf der Plattform handeln.

Die Plattform selbst ist eigentlich keine Börse. StellarX fungiert als Gateway, indem sie Händlern eine benutzerfreundliche Oberfläche für den Zugriff auf den dezentralen Multi-Asset-Marktplatz von Stellar bietet.

Das Problem mit der Abhebung

Neben den ganzen Vorteilen, gibt es natürlich auch Nachteile. Derzeit sind viele Vermögenswerte, die auf der Plattform handelbar sind, nur angebunden, was bedeutet, dass sie durch Verträge mit Drittanbietern ausgegeben wurden.

Dies kann ein Risiko sein, da Nutzer den Drittanbietern vertrauen müssen, die behaupten Eigentümer der Vermögenswerte zu sein. Dazu kommt, dass die Auszahlung der Token, die vom Nutzer erworben wurden, anschließend von der Website des Drittanbieters abgehoben werden müssen.

Auf der Website heißt es dazu:

„Wenn Sie ein gebundenes Token, wie Bitcoin apay.io besitzen und das Asset aus dem Stellar-Netzwerk entfernen möchten (z. B. wenn Sie es in eine Bitcoin-Wallet abheben), müssen Sie dies auf der Website des Emittenten tun. Sie finden diesen Link auf jeder Token-Detailseite neben dem Symbol.“

In Zukunft soll dieser Umstand geändert werden, sodass Vermögenswerte direkt von der Plattform abgezogen werden können, was derzeit jedoch nicht der Fall ist.

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