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SEC lehnt Bitcoin ETF-Vorschläge von ProShares, GraniteShares und Direxion ab

Die US-Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, SEC) hat am 22. August insgesamt neun Bitcoin ETF-Vorschläge von ProShares, GrantieShares und Direxion abgelehnt.

Neun auf einen Streich: SEC lehnt Bitcoin ETF-Vorschläge ab

Bislang war davon auszugehen, dass die SEC bis zum 23. August über einen, von ProShares, eingereichten Vorschlag zur Einführung eines Bitcoin-ETFs entscheiden wird. Die endgültige Entscheidung über die Vorschläge von GraniteShares und Direxion waren erst für den 15. und 21. September fällig.

Die Produkte von ProShares, GrantieShares und Direxion basieren allesamt auf den Bitcoin-Futures der Cboe und CME, was heißt, dass gemäß der ursprünglichen Einreichung der Wert des ETFs anhand der Bitcoin-Futures-Kontrakte, die an der CME oder der Cboe gehandelt werden, bestimmt wird.

Alle drei Anträge wurden im Wesentlich mit der gleichen Begründung zurückgewiesen. Die SEC stellte fest, dass die Cboe und CME nicht genügend Informationen über die „Identität der Marktteilnehmer“ auf den unregulierten Spot- und Derivatmärkten liefern würden, „auf denen eine wesentliche Mehrheit des Handels stattfindet“.

Jake Chervinsky, Anwalt für Wertpapierrechtsstreitigkeiten, stellte auf Twitter die Vermutung auf, dass sich die SEC dabei besonders auf zwei Handelsplattformen bezieht:

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„Sie haben nicht wirklich BitMEX oder Bitfinex zitiert, aber. . . Sie wissen schon“

Er fügte hinzu, dass in der Theorie, ETFs, die auf Futures basieren, eine bessere Chance auf Zulassung als „rohstoffgestützte“ ETFs hätten, die nicht regulierte Spotmärkte nutzen. Die SEC zeigte sich davon unbeeindruckt und argumentierte, dass die Bitcoin-Futures-Märkte von „nicht bedeutender Größe“ wären. Sie wiederholten auch die Befürchtung, dass der größte Teil des Handels „an nicht regulierten Handelsplätzen in Übersee stattfindet.“

Zusammenfassend fordert die amerikanische Aufsichtsbehörde eine (a) Überwachungsvereinbarung mit (b) einem geregelten Markt von (c) signifikanter Größe. Das alles lässt die Frage zu, ob die SEC überhaupt irgendwelche ETFs genehmigen wird, bevor die Spotmärkte reguliert werden.

Die nächste wichtige Frist läuft am 30. September aus. Bis dahin muss die SEC über den Vorschlag von VanEck und SolidX entscheiden.

Keine Entscheidung gegen Bitcoin

Trotz der derzeit eher ungewissen Aussichten, betonte die Behörde nochmals, dass die Entscheidung keine Entscheidung gegen Bitcoin im Allgemeinen ist:

„Obwohl die Kommission diese vorgeschlagene Regeländerung ablehnt, betont die Kommission, dass ihre Ablehnung nicht auf einer Bewertung beruht, ob Bitcoin oder Blockchain-Technologie im Allgemeinen Nutzen oder Wert als Innovation oder Investition hat.“

Bitcoin-Preis-23.08.2018
Bitcoin Chart vom 23.08.2018

Nach Angaben von Live Coin Watch wird Bitcoin derzeit bei 6.437 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von 3,61 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht.

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