Schlecht für Aktien, schlecht für Bitcoin? Anleihe-Experte verrät neue Tiefpunkt-Prognose

Schlecht für Aktien, schlecht für Bitcoin? Anleihe-Experte Tiefpunkt-Prognose
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  • Bitcoin könnte in einen Börsensturm geraten, wie ein erfahrener Anleiheanleger vermutet.
  • Es besteht eine 76,8-prozentige Chance, dass Aktien ihre Tiefststände vom März erreichen, so Jeffrey Gundlach, der CEO des 135 Milliarden Dollar schweren DoubleLine Capital.
  • Die Rallye findet ohne institutionelles Geld statt, was sie dem Risiko schwerer Rückschläge aussetzt.

Was schlecht für den Aktienmarkt ist, ist schlecht für Bitcoin.

Das liegt daran, dass sich seit der globalen Marktroutine im März 2020 eine positive Korrelation entwickelt hat. Abgesehen von einigen Tagen der Entkopplung sind sowohl die Bitcoin- als auch die US-Aktienbestände gefallen und haben sich gleichzeitig erholt.

Auslöser für die positive Korrelation ist eine beispiellose Konjunkturpolitik der US-Notenbank.

Die US-Notenbank hat ihre Leitzinsen zur Unterstützung auf nahezu Null gesenkt und ein unbefristetes Anleihenkaufprogramm eingeführt, um den angeschlagenen lokalen Märkten bei der Erholung zu helfen. In den letzten Monaten hat die massive Liquiditätsspritze der Fed ihre Bilanz um mehr als 3 Billionen Dollar erhöht.

Die Bilanz der US-Notenbank bewegt sich auf die Rekordhöhe von 10 Billionen USD zu | Quelle: Makro Bond

Das Konjunkturgeld, oder das bloße Versprechen davon, schickte den Dow Jones, den S&P 500 und den Nasdaq Composite auf Erholungsreise. Selbst Bitcoin, der während der März-Routine um mehr als 60 Prozent gefallen war, konnte seine Verluste gegen die Politik der quantitativen Lockerung der Fed vollständig wettmachen.

Erst einmal Luft holen

Die spektakuläre Rallye hinterlässt derweil eine Spur verstörender Warnungen. Jeffrey Gundlach, der Vorstandsvorsitzende von DoubleLine Capital in Höhe von 135 Milliarden Dollar, machte eine solche während seines letzten Webcasts an die Anleger. 

Demnach bestehe eine 76,8-prozentige Chance, dass die Aktien auf ihre Tiefststände vom März zurückfallen.

Der sogenannte „Anleihenkönig“ kommentiert, dass die Aktienmarktrallye von den Kleinanlegern ausgegangen sei. Er ergänzt, dass die Institutionen sich fernhielten. Dienste wie Robinhood, die Konten ohne Tradingkommission anbieten, erlebten einen massiven Zustrom neuer Trader, die mit der Buy-the-Dip-Mentalität spielten, als die Aktien im März 2020 abstürzten.

Vermögensallokation der Millennials | Quelle: Robinhood

Aber es müsse eine Korrektur geben, so Gundlach. Die Millennial-Trader halten den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, für einen „Übermenschen“. Nichtsdestotrotz bleiben die großen Akteure skeptisch „gegenüber dieser von einem kleinen Kerl geschaffenen, epischen Rallye“.

Bitcoin begibt sich in ähnliche Gewässer. Der Markt der Kryptowährung ist nach wie vor auf Kleinanlager ausgerichtet, wobei sogenannte „Wale“ besonders in Erscheinung treten, um strategische Schritte einzuleiten. So kauften in letzter Zeit kleine Trader die Dips und die großen spielten gegen sie.

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Das hat sowohl den Aktienmarkt als auch Bitcoin dem Risiko ähnlicher Abwärtskorrekturen ausgesetzt.

Die Bitcoin-Frage

Als Bitcoin-Skeptiker empfiehlt Herr Gundlach den Anlegern, ihr Engagement in Gold zu erhöhen. Das gelbe Metall verhält sich typischerweise als sicherer Hafen gegen einen schrumpfenden Aktienmarkt.

Außerdem betont er: Der US-Dollar werde schwächer – und das bedeutet, dass das Halten anderer nationaler Währungen für Anleger, die ihre Aktienrisiken ausgleichen wollen, von Vorteil sei.

BTCUSD tradet 150% höher als Mitte März von seinem Tiefststand | Quelle: Tradingview.com

Was Bitcoin anbelangt, so müssen die Institutionen möglicherweise in seine laufende Rallye gehen, um es vom Aktienmarkt abzukoppeln. Aus dem jüngsten Bericht von Fidelity Investments (allerdings vom März 2020) geht hervor, dass 36 Prozent der Großanleger die Kryptowährung besitzen. 

Dazu gehören Pensionsfonds, Finanzberater, Hedge-Fonds und Family Offices.

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