Samsung fügt Bitcoin zu seiner Blockchain Keystore SDK hinzu

Der südkoreanische Tech-Konzern Samsung unterstützt jetzt Bitcoin in seinem Software Development Kit (SDK). Für Entwickler ergeben sich somit zahlreiche neue Möglichkeiten für die Integration und Verwendung von Bitcoin in Anwendungen.
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Der südkoreanische Tech-Konzern Samsung unterstützt jetzt Bitcoin in seinem Software Development Kit (SDK). Für Entwickler ergeben sich somit zahlreiche neue Möglichkeiten für die Integration und Verwendung von Bitcoin in Anwendungen.

Samsung erweitert Blockchain Keystore SDK um Bitcoin und Klaytn

Im Februar 2019 kündigte Samsung mit dem Release des Galaxy S10 eine „integrierte Speicherlösung für Private Keys“ an. Bereits Monate vor der Veröffentlichung des Smartphones rankten sich Gerüchte um eine mögliche Bitcoin-Wallet, die mit der Auslieferung neuer Samsung-Geräte vorinstalliert sein könnte. Kurz nach der Vorstellung des S10 zeigte sich jedoch, dass der Smartphone-Hersteller Bitcoin vorerst nicht unterstützen wird.

Mit dem kürzlich veröffentlichten Update soll es nun endlich soweit sein. Neben Bitcoin, gab das Unternehmen auch die die Unterstützung für Klaytn bekannt, eine von Kakao entwickelte Blockchain-Plattform, die laut den Entwicklern Transaktionen bis zu 15-mal schneller abwickeln soll als Ethereum.

Feature nur für ausgewählte Regionen und Geräte

Samsung stellt auf der Entwickler-Website klar, dass die neuen Features nur von aktuellen Geräten unterstützt werden. Dazu gehört das Galaxy S10e, S10, S10+, S10 5G, Note10 und das Note10+. Auch regional gibt es laut dem Hersteller Einschränkungen. So wird das Blockchain Keystore nur in den folgenden Ländern unterstützt: Kanada, Deutschland, Südkorea, Spanien, Schweiz, Vereinigte Staaten von Amerika und Großbritannien. Laut Samsung soll das Feature jedoch in Kürze auf weitere Regionen und Kryptowährungen ausgedehnt werden. Welche das sein werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Auch wenn die Unterstützung bislang nur auf ausgewählte Regionen und Kryptowährungen beschränkt ist, kann der Schritt von Samsung weitere Türen für Bitcoin sowie das gesamte Krypto-Ökosystem öffnen. Denn wie aktuelle Daten zeigen, wird BTC derzeit hauptsächlich als Spekulationsobjekt und Wertspeicher verwendet. Durch die App-Integration wird es Samsung-Nutzern schließlich möglich sein, Bitcoin in Verbindung mit Apps zu nutzen. In welcher Form das sein wird und ob BTC bei den Entwicklern Anklang findet, bleibt vorerst abzuwarten.

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass Samsung der weltweit größte Smartphone-Hersteller ist und es wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit ist, bis andere Unternehmen mit ähnlichen Produkten nachziehen werden.

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