Regulierung: Finanzstabilitätsrat sagt, dass Kryptowährungen „kein Risiko“ für die Finanzstabilität darstellen

Globus

Der Rat für Finanzstabilität (Financial Stability Board, FSB), der die G20 bei der Finanzregulierung berät, hat heute einen Bericht an die G20-Finanzminister und Zentralbankpräsidenten veröffentlicht. Laut der Veröffentlichung, sieht die FSB in Kryptowährungen kein Risiko für die globale Finanzstabilität.

Mehrere Länder drängten auf eine stärkere Regulierung der virtuellen Währungen, die es teilweise ermöglichen, Transaktionen komplett zu anonymisieren und laut einigen Staatsvertretern gerne für illegale Aktivitäten genutzt werden. So war es kaum verwunderlich, dass das Thema „Kryptowährungen“ auf die Agenda der G20-Finanzminister gesetzt wurde.

Kryptowährungen: Kein Risiko für die Finanzstabilität

Nach dem Treffen der Finanzminister in Buenos Aires sagte der Vorsitzende der Argentinischen Zentralbank, Federico Sturzenegger, dass die Mitgliedsstaaten sich auf die Notwendigkeit der Prüfung von Kryptowährungen geeinigt hätten. Darüber hinaus könnten Regulierungen erst vorgeschlagen werden, sobald mehr Informationen über digitale Währungen gesammelt wurden.

„Im Juli müssen wir sehr konkrete, sehr spezifische Empfehlungen zum Thema vorlegen.“, sagte Sturzenegger.

Bereits im März dieses Jahres stellte der FSB-Vorsitzende Mark Carney in seinem Brief an die Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G20 fest, dass Kryptowährungen eine Vielzahl von Fragen zum Schutz von Verbrauchern und Anlegern sowie deren Verwendung zur Abschirmung illegaler Aktivitäten, zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung aufwerfen. Gleichzeitig merkte er auch an, dass die zugrunde liegende Technologie, das Potenzial aufweise, sowohl das Finanzsystem als auch die Wirtschaft zu verbessern.

Obwohl das FSB laut dem jüngsten Bericht der Auffassung ist, dass Kryptowährungen derzeit kein wesentliches Risiko für die globale Finanzstabilität darstellen, erkennt es angesichts der Geschwindigkeit der Marktentwicklungen die Notwendigkeit einer aufmerksamen Überwachung an. In Zusammenarbeit mit dem Ausschuss für Zahlungsverkehr und Marktinfrastrukturen (CPMI) hat das FSB einen Rahmen entwickelt, um die Auswirkungen der Entwicklungen auf die Finanzstabilität in den Krypto-Asset-Märkten zu überwachen.

Mit dem Framework zur Früherkennung von Risiken für die globale Finanzstabilität identifiziert das FSB mehrere Kennzahlen, die als Indikatoren für die Überwachung von Krypto-Assets und Derivaten dienen können, darunter „Metriken zu Handelsvolumen, Preisen, Clearing und Margining für Krypto-Asset-Derivate“.

Über das Financial Stability Board

Das FSB ist eine internationale Organisation, die das globale Finanzsystem überwacht und Empfehlungen ausspricht. Da die Organisation keine Entscheidungen trifft, bleibt abzuwarten wie sich die G20 hinsichtlich der Regulierung von Kryptowährungen entscheiden wird. Das nächste G20-Gipfeltreffen findet Ende 2018 in Buenos Aires statt.

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