Ob Bitcoin oder Gold: Safe-Haven-Assets könnten kurzfristig ein großes Risiko darstellen

Safe-Haven-Assets kurzfristig großes Risiko

Die jüngsten Ängste an den globalen Märkten aufgrund des Coronavirus haben die Aktien in den Keller fallen lassen, und den sogenannten „Sicherer Hafen“-Anlagen erging es nicht viel besser. Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) verbuchte am Donnerstag seinen bisher größten Rückgang und verlor mehr als 1.100 Punkte.

Inmitten des Chaos zogen die Anleger in Erwägung, in sichere Anlagen wie Gold, Silber oder Bitcoin zu investieren. All diese Anlagen verzeichneten jedoch auch dramatische Rückgänge – eine Situation, die Investoren und Analysten irritiert zurücklässt.

Zufluss von Bargeld?

Während der Markt eine erhebliche Schwäche gezeigt hat, haben sich die Anleger aus den vom Virus betroffenen Aktien heraus und in Blue Chips bewegt. Dies hat das Risiko stark reduziert, macht aber die sicheren Anlagen anfällig für Marktschwankungen.

Im Gegensatz dazu sind Rohstoffe und andere Vermögenswerte stabil geblieben oder zurückgegangen. Insbesondere Gold, Silber und Bitcoin haben alle niedrigere Preispunkte gesehen, da der Markt negativ beeinflusst wurde.

Diese Situation stellt eine besonders gefährliche Situation für Investoren dar. Da diese „sicheren Häfen“ ihre mangelnde Stabilität offenbaren, könnte die allgemeine Marktverschiebung eine Verlustquelle schaffen.

Investoren, die durch den Coronavirus verängstigt wurden, haben möglicherweise Positionen zugunsten der Stabilität aufgegeben. Als Reaktion darauf sind sie jedoch nicht in großem Umfang in die Gold- und Silbermärkte eingestiegen.

Dies könnte ein relatives Vakuum zwischen sicheren Häfen und Aktien schaffen. Plötzlich auftretende gute Nachrichten – wie etwa eine verminderte Coronavirus-Bedrohung oder eine geringere Auswirkung – könnten Investoren rasch in diese Anlagen drängen.

Warum die Gefahr?

Die einfache Antwort ist, dass Trader in der Klemme sitzen könnten. Ein sinkender Wert könnte eine Reihe von Tradern dazu veranlasst haben, diese Vermögenswerte zu shorten, da der Virus ihren kollektiven Verkäufen den Wind aus den Segeln nimmt.

Ein plötzlicher Wertzuwachs würde die Investitionen in diese Vermögenswerte anspornen und sie rasch in die Höhe treiben.

Außerdem könnten sich Anleger, die weitere Verluste befürchten, vom Markt fernhalten. Ein plötzlicher Anstieg würde jedoch bedeuten, dass praktisch alle möglichen Gewinne verpasst würden. Ob Bitcoin oder Gold stärker betroffen wäre, bleibt abzuwarten.

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