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NYSE Muttergesellschaft plant Bitcoin-Futures mit physischer Lieferung für November

Die Intercontinental Exchange (ICE), Betreiber von 23 führenden globalen Börsen einschließlich der New York Stock Exchange (NYSE), gab heute bekannt, Bitcoin-Futures mit physischer Lieferung ab November dieses Jahres anzubieten.

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Zudem arbeitet die ICE mit Microsoft und Starbucks zusammen, um „Bakkt“ aufzubauen, eine Plattform, die es Verbrauchern und Institutionen ermöglicht, digitale Assets in einem nahtlosen globalen Netzwerk zu kaufen, zu verkaufen, zu sichern und auszugeben.

Global Player betreten den Krypto-Markt

Bereits vor einigen Monaten ging das Gerücht um, die NYSE würde an einer Plattform für den Austausch von Kryptowährungen arbeiten. Heute gab das Unternehmen offiziell bekannt, dass es ein solches Angebot entwickelt hat. ICE arbeitet mit Microsoft zusammen, um „Bakkt“ aufzubauen, eine Plattform für den Handel mit digitalen Vermögenswerten.

Viele Startups haben in den letzten Jahren und Monaten versucht, Kryptowährungen durch die Entwicklung von Austausch- oder Zahlungslösungen für Händler attraktiv zu machen. Doch nur wenige hatten Erfolg bei der Verknüpfung zwischen der neuen und der alten Welt.

Genau hier möchte die ICE mit Bakkt ansetzen:

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„Bakkt soll als skalierbare Anlaufstelle für die Beteiligung von Institutionen, Händlern und Verbrauchern an digitalen Assets dienen, indem mehr Effizienz, Sicherheit und Nutzen gefördert werden“, sagte Kelly Loeffler, Chief Executive Officer von Bakkt, der bis vor kurzem Kommunikationsleiter bei ICE war.

Neben Microsoft ist auch Starbucks Teil von Bakkt. Das Unternehmen wird die Plattform nutzen um virtuelle Währungen enger in den globalen Handel zu integrieren und ihren Kunden zu ermöglichen, mit Kryptowährungen in den Lokalen von Starbucks zu bezahlen.

Bitcoin-Futures mit physischer Lieferung

Zudem plant die ICE im November einen Futures-Kontrakt einzuführen, der sich von den Derivaten unterscheidet, die bereits von den US-Konkurrenten CME Group Inc. und Cboe Global Markets Inc. angeboten werden. Bei dem Produkt der ICE handelt es sich um Bitcoin-Futures mit physischer Lieferung, was bedeutet, dass die Käufer der Futures den gelieferten Basiswert (in dem Fall Bitcoin) tatsächlich abnehmen und bezahlen müssen.

„Es ist für sie (ICE) als Börse klug, das neue und aufstrebende Ding aufzulisten, in dem Wissen, dass dieses Krypto-Ding nicht verschwinden wird, macht es Sinn, es zu tun“, sagte Maria Adamjee, Präsidentin von Megalodon Capital.

Der Vorschlag muss noch von der Commodities Futures Trading Commission (CFTC) genehmigt werden.

Bild von WebRatio Communications | Lizenz: CC BY 2.0

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