Nach dem 50%-Crash: Trader wechseln Bitcoin-Strategie – Institutionen wieder bärisch

Nach 50% Bitcoin-Crash im März Institutionen wieder bärisch
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Bitcoin hat seit dem 3.700-Dollar-Tiefstand im März einen spektakulären Lauf genommen – allerdings zeigen Daten, dass institutionelle Anleger auf dem Kryptowährungsmarkt kurz- bis mittelfristig wieder bärisch sind.

Bestimmte Institutionen sind bei Bitcoin erneut bearish

Laut dem jüngsten Commitment of Traders Report, der von der CME – der weltberühmten Derivatebörse für Bitcoin-Tradingkontrakte – zur Verfügung gestellt wurde, haben die Institutionen in den letzten zwei Wochen die Anzahl der von ihnen gehaltenen Shorts erhöht.

CryptoUnfolded hat die Daten aus dem Bericht geteilt und festgestellt, dass die aggregierte Bitcoin-Position der institutionellen CME-Nutzer von -650 BTC (650 BTC short) auf -1859 BTC gestiegen ist.

Das letzte Mal, dass institutionelle Trader ihre Short-Positionen in einem solchen Umfang erhöht hatten, war im Februar – nur wenige Wochen vor dem Absturz im März.

Von „CryptoUnfolded“ geteilte CME-Bitcoin-Futures-Daten

Sogar bevor sie vorhergesagt hatten, dass Bitcoin im März fallen würde, gelang es institutionellen Akteuren, die CME-Kontrakte traden, die Richtungsabhängigkeit des volatilen Marktes gut vorherzusagen. 

Eine Woche vor der Lancierung von Bakkt im vergangenen Jahr zeigte der Commitment of Traders Report, dass die Institutionen Netto-Short-Positionen hatten und somit von dem Crash nach der Lancierung profitierten.

Bemerkenswert ist, dass dieser starke Anstieg der von institutionellen Tradern gehaltenen Short-Positionen mit der Nachricht zusammenfällt, dass Goldman Sachs einen Kundenaufruf mit dem Titel „Implications of Current Policies for Inflation, Gold, and Bitcoin“ abhält.

Darin erklärte der Finanzdienstleistungsriese, dass BTC nicht wie Aktien Cash-Flow generiert, sich nicht angemessen gegen Inflationsrisiken absichert und angesichts seiner instabilen Korrelationen keine „konsistenten Diversifikationsvorteile bietet“.

Nicht alle sind bearish

Während Institutionen, die auf der CME traden, Positionen von Bitcoin aufbauen (was darauf hindeutet, dass sie pessimistisch sind), heißt das nicht, dass solche Einheiten langfristig mit einer Abwärtsentwicklung rechnen.

Daten und anekdotische Belege zeigen, dass bestimmte institutionelle Akteure längerfristige Positionen aufbauen.

So schreibt etwa der Technologieanalyst Kevin Rooke, dass der Digital Asset Fund Manager Grayscale Investments vom 11. bis 27. Mai 18.910 Bitcoin im Namen seiner Kunden akkumuliert hat, während die Miner 12.337 Münzen produzierten. Dies kommt zu den über 400 Millionen US-Dollar hinzu, die das Unternehmen im 1. Quartal von der Kryptowährung absorbiert hat.

Ein Großteil der Kunden von Grayscale sind institutionelle Akteure wie Hedge-Fonds, geht aus einem Bericht des Unternehmens hervor.

Ebenfalls bullish ist Paul Tudor Jones, ein Hedge-Fonds-Manager im Wert von mehr als 5 Milliarden Dollar.

Jones, den Mike Novogratz von Galaxy Digital als einen der „Big Four“-Investoren in der Welt der Makro-Investitionen bezeichnet, gab im Mai bekannt, dass er sich formell in Bitcoin vertieft hat und BTC longt. 

Der Investor führt seinen neu gefundenen Bitcoin-Optimismus auf den Umstand zurück, dass angesichts der Tatsache, dass Zentralbanken und Regierungen mehr fiskalische und monetäre Stimulierungsmaßnahmen ergreifen als je zuvor, die Notwendigkeit für ein knappes Gut wie BTC noch nie so klar war.

Jones:

„Wir sind Zeugen der Großen Währungsinflation – einer beispiellosen Expansion jeder Form von Geld, wie sie die entwickelte Welt noch nie gesehen hat“

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