Litecoin am Ende? Der Litecoin-Stiftung geht das Geld aus

Litecoin-Stiftung geht Geld aus
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Die Litecoin-Stiftung (Litecoin-Foundation, LF) hat kaum noch Geld übrig – das Einkommen sank von mehr als einer Million im vergangenen Jahr auf minus 80.000 Dollar in diesem Jahr.

Die Einnahme von einer Million war hauptsächlich auf eine Spende von 830.000 $ zurückzuführen, allerdings konnten auch Einnahmen aus Warenverkäufen in Höhe von etwa 200.000 $ generiert werden.

Worum genau es sich dabei gehandelt hat, ist zwar unklar – vermutlich stammen die Einnahmen aber aus dem Verkauf von T-Shirts mit „Hodl“-Aufdruck und Verkäufen im Zusammenhang mit dem „Litecoin Summit“, ihrer Konferenz.

Verlust von 80.000 Dollar

Für dieses Jahr mussten sie mit dem Merchandising seltsamerweise einen Verlust von 80.000 Dollar verbuchen: Kosten von 280.000 Dollar stehen Einnahmen von nur 200.000 Dollar gegenüber.

Wie man durch den Verkauf von T-Shirts Geld verlieren kann, weiß niemand so genau – es könnte allerdings auch mehr mit der Konferenz zu tun haben, die in wenigen Tagen mit dem Vortrag von Ron Paul beginnen soll.

Litecoin-Gründer Charlie Lee darüber, wie lange das restliche Vermögen noch ausreicht:

„Wir haben gerade eine schnelle Schätzung gemacht und unsere derzeitige Laufzeit liegt zwischen 1 und 2 Jahren, je nachdem, wie die Finanzen für den Litecoin-Gipfel aussehen.“

Er stellte weiter klar: „Wir haben heute etwa 200.000 Dollar, das sind etwa 2 Jahre Laufzeit.“

Geschäfte hinter den Kulissen

Die tatsächlichen Zahlen zeigen: Sie geben 137.000 Dollar für Mitarbeiter, 36.000 Dollar für Marketing, 24.500 Dollar für Anwaltskosten und 4.500 Dollar für Werbung aus – fraglich also, wie die 200.000 Dollar für zwei Jahre halten sollen.

Darüber hinaus haben sie einige nicht-öffentliche Geschäfte mit der WEG Bank und TokenPay, die sie anscheinend 2,8 Millionen Dollar gekostet haben.

Im vergangenen Jahr hat die Stiftung 10% der WEG Bank gekauft mit der Option, weitere 80% zu erwerben. Diese 2,8 Millionen Dollar könnten also die Kosten für diese Option sein.

Die Stiftung gibt anscheinend lediglich 1.500 Dollar für Software und Cloud Services aus – und dabei könnte es sich zudem nur um die Kosten für die Webseite handeln, denn die Kosten für die Entwicklung werden gar nicht genannt.

Das mag daran liegen, dass keine stattfindet – denn Charlie Lee höchstpersönlich hat seinen Litecoin-Bestand auf dem Höhepunkt des Bullenmarktes im Dezember 2017 verkauft.

Textnachweis: trustnodes

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