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Krypto-Unternehmer sicher: Erst ab 150.000 $ pro Bitcoin ist ein Bitcoin-ETF möglich

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Kein EU-Investorenschutz.

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Der Bitcoin-Preis muss bei etwa 150.000 Dollar liegen, um für einen „Exchange Traded Fund“ (ETF) liquide genug zu sein. Diese Ansicht äußerte Tom Lee von Fundstrat jetzt in einem Interview mit BLOCKTV.

Bitcoin-ETF – noch Jahre entfernt?

Von einem Bitcoin-ETF sind wir laut Thomas Lee, Mitbegründer des Marktforschungsunternehmens Fundstrat, noch ein paar Jahre entfernt.

Entgegen der landläufigen Meinung, dass die amerikanische „Securities and Exchanges Commission“ (SEC) den Fortschritt des Kryptowährungsmarktes behindert, lobte Lee die Regulierungsbehörde sogar für ihre Fähigkeit, die entstehende Branche zu kontrollieren und institutionelle und private Investoren vor potenziellen Betrügereien zu schützen.

Dem Fundstrat-Forschungsleiter zufolge würden Institutionen von einem entsprechend regulierten Markt angezogen. Insofern tut die SEC tatsächlich einen Gefallen. Dennoch könnte die US-Regulierungsbehörde die Branche geschädigt haben, sollte sie sich zu langsam entwickelt haben.

Lee ist überzeugt: Die wichtigste Errungenschaft, die Bitcoin für Institutionen attraktiv machen wird, ist die Schaffung eines ETF. Er glaubt jedoch nicht, dass die SEC in naher Zukunft einen BTC-bezogenen Fonds genehmigen wird. Einer der Gründe, warum die Regulierungsbehörde zögert, sei Bitcoins Marktgröße. Derzeit liegt die Marktkapitalisierung der ältesten digitalen Währung unter 150 Milliarden Dollar.

Lee schätzt, dass die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung bei nicht weniger als 150.000 US-Dollar getradet werden muss, um liquide genug zu sein, um einen ETF zu stützen.

Ein ETF dürfte im ersten Jahr fast 13 Milliarden Dollar Nachfrage generieren – und das ist ein massives Nachfrage-Ungleichgewicht zum verfügbaren Angebot.

Die SEC bleibt bei ihrer Haltung

Die SEC scheint sehr entschlossen zu sein, Bitcoin-ETFs vorerst von US-Investoren fernzuhalten. Anfang des Monats hatten die US-Finanzüberwacher einen von Bitwise Asset Management vorgeschlagenen Bitcoin-ETF abgelehnt. Merkwürdigerweise äußerte die Bitwise-Führung die Hoffnung, dass die SEC die Notierung endlich genehmigen würde – das ist allerdings nicht geschehen.

Dennoch verlieren ETF-Anbieter nicht die Hoffnung. Der Vermögensverwalter Kryptoin Investment Advisors hat kürzlich einen Antrag für einen BTC-ETF bei der SEC gestellt, der den CME CF Bitcoin Referenzzinssatz verfolgt. Das Unternehmen wird von dem ehemaligen Geschäftsführer des „World Gold Council“ unterstützt.

Textnachweis: Bitcoinist, ANATOL ANTONOVICI

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