Krypto-Fonds Grayscale optimistisch: Der Bitcoin-Markt „sieht aus wie 2016“

Krypto-Fonds Grayscale- Bitcoin-Markt wie 2016

Bitcoins Bull-Run 2020 hat Schockwellen durch den Krypto-Raum geschickt – und Marktbeobachter glauben, dass der Vermögenswert später in diesem Jahr schließlich Allzeithochs erreichen könnte. Und geht es nach einer prominente Firma, hat der Run gerade erst begonnen.

Bitcoin „sieht aus wie 2016“

Grayscale Investments, der institutionelle Krypto-Währungsfonds, schreibt in einem kürzlich erschienenen Bericht, dass Bitcoin die gleichen Anzeichen zeigt wie vor dem berüchtigten Lauf 2017.

Die Marktstruktur von Bitcoin „weist Parallelen zu der von Anfang 2016 auf, bevor die historische Hausse begann“, heißt es darin.

Es werden mehrere On-Chain-Kennzahlen identifiziert, die auf eine erhöhte öffentliche Stimmung auf dem breiteren Krypto-Markt hindeuten. Ein wichtiger Hinweis darauf war die Zunahme langfristiger Bestände gegenüber kurzfristigen Spekulationen, was auf eine nachhaltige Kursrallye im Vergleich zum Boom und Scheitern des Jahres 2017 hindeutet.

Bild: The Tie

Dem Unternehmen zufolge würden sowohl die Nachfrage der Kleinanleger als auch der Institutionen nach Bitcoin in naher Zukunft steigen, da sich die Inflation beschleunigt – verursacht durch Regierungen auf der ganzen Welt, die Geld drucken, um eine von der anhaltenden Pandemie betroffene Wirtschaft anzukurbeln.

Die obigen Ausführungen verdeutlichen den Bedarf an einem „knappen monetären Gut“, wobei Bitcoin genau das Richtige sei, so Grayscale. Darüber hinaus kommentiert das Unternehmen, dass die täglichen aktiven Adressen auf dem höchsten Stand seit dem Allzeithoch von 2017 sind. 

Daten der On-Chain-Analysefirma Glassnode bestätigen diese Feststellung.

Die Zahl der aktiven Bitcoin-Adressen ist in diesem Jahr gestiegen. Abbildung: Glassnode.

Ist der Gelddruck der Fed gut für Bitcoin?

Grayscale schreibt, die zunehmende Abhängigkeit der US-Wirtschaft von der quantitativen Lockerung zeige, „dass es eine Sucht ist, die schwer aufzugeben ist“.

Interessanterweise ist Bitcoin nicht der einzige Markt, der in diesem Jahr einen Aufschwung erlebt hat. Der S&P-Index, Rohstoffe, Metalle und so gut wie alle Vermögenswerte auf den globalen Märkten sind Mitte März stark gefallen und haben in den Monaten danach an Stärke gewonnen – die so genannte „V-förmige“ Erholung.

Eine „V-förmige“ Erholung des S&P. Image: BTCUSD-Chart auf TradingView

Doch Investoren sind vorsichtig, kommentiert Grayscale. Kunden würden den „beispiellosen monetären und fiskalischen Stimulus“ als negativ betrachteten und „alternative Anlagen“ wie Bitcoin und Gold zur Absicherung ihrer Bestände in Betracht ziehen.

Große Unternehmen teilen diese Stimmung ebenfalls. Anfang des Monats kündigte das börsennotierte Unternehmen MicroStrategy an, mehr als 250 Millionen Dollar in Bitcoin investiert zu haben, um sich vor den düsteren Wirtschaftsaussichten zu schützen. Die Firma sagte auch, sie betrachte Bitcoin als eine „neue Form des Geldes“.

In der Zwischenzeit bewertet Grayscale die Eigenschaften von Bitcoin anhand von Bargeld, Gold und finanziellen Vermögenswerten, um das Marktpotenzial zu bestimmen. Auch Paul Tudor Jones wird zitiert – die Hedgefonds-Legende, die sich in diesem Jahr ebenfalls an Bitcoin wandte, um Investitionen abzusichern:

„Bitcoin hatte ein Gesamtergebnis von fast 60 % des Finanzergebnisses, hat aber eine Marktobergrenze, die 1/1200 davon beträgt. Bitcoin erzielte 66% des Wertes von Gold als Wertaufbewahrungsmittel, hat aber eine Marktobergrenze, die 1/60 des ausstehenden Goldwertes beträgt.“

Für einen Außenstehenden scheint es, als ob die Zeit für Bitcoin als Geldalternative endlich gekommen ist. Doch Anleger müssen sich vor wilden Investitionen hüten – schließlich ist in diesem Jahr so ziemlich alles gepumpt worden.

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