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Krypto-Branche boomt: Arbeitgeber suchen händeringend Krypto-Talente

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Die Preise für Kryptowährungen haben im Laufe der Jahre signifikante Höchst- und Tiefststände erlebt. Weniger volatil sieht allerdings der Arbeitsmarkt aus: Die Anzahl der Jobs innerhalb der Kryptobranche steigt nämlich kontinuierlich an.

Am 7. November veröffentlichte die beliebte Jobbörse Indeed eine Analyse des aktuellen Bitcoin-Jobmarktes. Den Daten zufolge ist der Anteil der Krypto-Jobs in den letzten vier Jahren um 1.457 Prozent gestiegen. Wenig verwunderlich, denn der Markt ist im Laufe der Jahre mit dem Einstieg institutioneller Investoren und großer Technologieunternehmen immer weiter gereift.

Der Einstieg großer Technologie- und Kryptowährungsunternehmen

Den größten Anteil am Anstieg hat natürlich das erstarkte Interesse an Kryptowährungen. Privatpersonen, institutionelle Investoren und einige der größten Unternehmen der Welt sind auf irgendeine Art an Blockchain und Krypto interessiert – insbesondere an der Anwendung als Zahlungsmittel.

Social-Media-Riese Facebook etwa verkündete kürzlich, im Juni 2020 seinen Libra-Coin auf den Markt bringen zu wollen. Kurz zuvor wurde das Team mit erfahrenen Blockchain-Profis aus der ganzen Welt verstärkt.

Zahlungsabwickler Square, von Twitter-Chef Jack Dorsey gegründet, ging ebenfalls auf Krypto-Talente-Tour und ergänzte seine Cash-App dann um Kryptowährungs-Optionen, damit Benutzer problemlos Bitcoin kaufen und verkaufen können.

Immer wieder hatten auch Unternehmen wie IBM, Oracle, Amazon, KPMG, Ernst & Young und andere im Laufe des Jahres ihre Absicht bekundet, Talente mit Erfahrung und Expertise in den Bereichen Kryptowährung und Blockchain einzustellen.

Regierungsbehörden auf der Suche nach Krypto-Talenten

Während das meiste Bedarf an Krypto-Arbeitskräften aus dem Privatsektor kommt, sind auch Regierungen und Behörden auf der Suche. Anfang der Woche veröffentlichte die US-Notenbank eine Stellenausschreibung für einen „Retail Payments Manager“, der bei der Erforschung digitaler Vermögenswerte, Stablecoins und Distributed-Ledger-Technologie helfen soll.

Andere Agenturen unternehmen ähnliche Schritte. Die „Securities and Exchange Commission“ hatte bereits im April eine Stellenausschreibung für einen Krypto-Spezialisten veröffentlicht – in der Hoffnung, einen hauptberuflichen Anwaltsberater für die Abteilung „Trading und Märkte“ zu finden.

Die Gründe für all dies sind eindeutig: Private Unternehmen, die sich in den Digital-Asset-Bereich wagen wollen, brauchen die besten Talente, um darin erfolgreich zu sein. Regierungen müssen ebenfalls sicherstellen, dass die richtigen Personen für Regulierung und Aufsicht verantwortlich sind.

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