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Konkurrenz für Krypto? Mastercard kündigt neue Plattform ‚Fintech Express‘ an

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Mastercard hat auf dem „Singapore FinTech Festival“ stolz seine neue Plattform „FinTech Express“ angekündigt. In einem Interview mit Bloomberg sprach „Mastercard Asia Pacific“-Co-Präsident Ari Sarker über den Dienst und verriet außerdem etwas darüber, warum Mastercard die Libra-Vereinigung verlassen hat.

Neue Plattform von Mastercard

Sarker zufolge soll die Initiative die Reichweite von Mastercards FinTech-Partnerschaften erweitern und Mastercard zur Schaltstelle für alle Beteiligten machen – ob traditionelles Banking oder FinTech. Die Plattform soll es leichter machen, FinTech-Firmen global an Bord zu bringen.

Konkret habe das Unternehmen FinTechs mit seinen Regeln, Fähigkeiten, Plattformen und dem Lizenzierungsprozess ins Visier genommen. Im Wesentlichen hat Mastercard also den Onboarding-Prozess gestrafft für FinTech-Unternehmen, die ihre Dienste nutzen wollen.

Also mitnichten mehr als nur „Erweiterung der Reichweite“ – eine enorme Verbesserung bei der bisherigen Weigerung, Dienstleistungen für Unternehmen der Branche zu erbringen. Sarker zufolge könnten viele Dienstleistungen sogar in einem Bruchteil der Zeit stattfinden, die für traditionelle Unternehmen erforderlich ist.

Vermeide es, überflüssig zu werden

Dann wurde die Frage gestellt, warum dies ausgerechnet jetzt angekündigt wurde, wenn der Bedarf an Effizienz schon immer vorhanden war. Weil die Technologie jetzt existiert – oder weil Wettbewerber Dienstleistungen von Mastercard anbieten?

Sarker zufolge sei es es ein wenig von beidem. Er hält die Entwicklung von Zahlungsdiensten zwar für Mastercards Aufgabe – von Plastikkarten bis hin zu mobilen Geräten. Er habe aber erkannt, dass neue Akteure die Dienste anbieten würden, wenn sie es nicht täten.

Sarker will nicht abwarten, welche Teile des Geschäfts von Mastercard in zehn Jahren veraltet sein könnten, sondern flexibel genug bleiben, um auf Veränderungen zu reagieren.

Warum Mastercard die Libra-Vereinigung verlassen hat

Sarker gab auch einen Einblick in Mastercards Austritt aus der Libra-Vereinigung: Die Partnerschaft sei zustandegekommen, weil Mastercard seine Verpflichtungen als regulierten Zahlungsrahmen erkannt habe.

Mit an Bord habe man das Gefühl gehabt, dass es eine Gelegenheit geben würde, einige der Gespräche mitzugestalten. Das Unternehmen sei jedoch zurückgetreten, weil man das Gefühl gehabt hatte, dass bestimmte grundlegende Kernprinzipien nicht eingehalten wurden.

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