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Kommt es 2020 auf den Bitcoin- und Krypto-Märkten wieder zu einem Boom wie 2017?

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Kein EU-Investorenschutz.

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Seit dem massiven Bitcoin- und Krypto-Aufstieg Ende 2017 und dem daraus resultierenden Crash im Jahr 2018 wartet jeder auf eine Rückkehr zu schwindelerregenden Höhen. In Wirklichkeit wird es aber vielleicht etwas länger dauern, als es nach dem Platzen der Dotcom-Blase der Fall war.

Bitcoins langsame Entwicklung

Ein Blick auf die Vorjahre kann uns einen Hinweis darauf geben, was 2020 für die Bitcoin-Preise gelten wird. Zugegeben, die Szene ist jetzt eine völlig andere. Auch gibt es mittlerweile Futures-Produkte, die es Anlegern ermöglichen, den Vermögenswert zu shorten.

Höhen und Tiefen der vergangenen Jahre können für Zukunftsprognosen genutzt werden, sofern sich die Geschichte bei BTC wiederholen sollte. Vollzeit-Trader „Crypto Michaël“ hat die Jahre verglichen:

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Das Jahr 2016 war 2019 sehr ähnlich – mit einem langsamen Start, dann einem Hoch in der Mitte des Jahres, gefolgt von einer Korrektur gegen Ende.

2017 sind die Bitcoin-Preise um fast 1.500% gestiegen. Die Hoffnung ist also, dass sich 2017 im Jahr 2020 wiederholt.  Es ist unwahrscheinlich, dass es einen Pump in dieser Größenordnung geben wird – allerdings könnte sich das Muster durchaus wiederholen und noch vor Jahresende zu einem neuen Allzeithoch führen.

Krypto-Enthusiast „Tommy Mustache“ kommentiert, dass es auch eine Weile gedauert habe, bis sich die Märkte nach dem Platzen der Dotcom-Blase erholt hätten:

„Man muss kein Genie oder ein guter Investor sein, um mit der obigen historischen Zeitlinie einverstanden zu sein. Genau wie nach dem Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2001 dauerte es etwa 3 Jahre, bis sich der Markt erholte und langsam wieder aufwärts zu tendieren begann.“

Damals war die Dot-Com-Branche Billionen wert – die Krypto-Branche hingegen erreichte im Januar 2018 mit 800 Milliarden Dollar ihren Höhepunkt.

Es kann mehrere Jahre dauern, bis die Krypto-Märkte zusammengenommen wieder eine Billion Dollar wert sind. Immerhin dauerte es neun Jahre, bis die Amazon-Aktie wieder ihr Allzeithoch erreicht hatte.

Um eine Billionen-Dollar-Marktkapitalisierung zu erreichen, müsste Bitcoin bei etwa 55.000 Dollar notiert werden. Das ist für dieses Jahr unwahrscheinlich, aber ein Zeitrahmen von fünf Jahren scheint nicht weit hergeholt.

Krypto-Marktkapitalisierung immer noch 75% runter

Heute schwebt die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung bei etwa 200 Milliarden Dollar. Sie ist um 75% von ihrem Höchststand gesunken, trotz Bitcoins Dominanz im Jahr 2019.

Im letzten Jahr stieg die Marktkapitalisierung um 50% von 125 auf 190 Milliarden Dollar, sodass eine Wiederholung dessen in diesem Jahr zu einem Anstieg auf 400 Milliarden Dollar führen würde. Das entspricht fast der Hälfte des Billionen-Dollar-Niveaus und es ist wahrscheinlich, dass das zukünftige Wachstum langsam und stetig sein wird.

Kurzum: Die Tage der wilden, FOMO-getriebenen Pumps und Dumps sind vermutlich vorbei, da Krypto reifer geworden ist und ähnlich wächst wie das Internet in den letzten paar Jahrzehnten.

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