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Kaum jemand spricht auf Social Media noch von der „Altsaison“

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Nachdem mehrere Crashs die gesamten Gewinne des Jahres fast aufgehoben hatten, kam es in den letzten Wochen in den sozialen Medien immer seltener zur Erwähnung der „Altcoin-Saison“. Altcoins mussten dem wachsenden Bitcoin-Maximalismus weichen, da der führende Coin die meisten kleineren Assets hinter sich gelassen hatte.

Hoffnungen auf eine Altsaison schwinden

Untersuchungen von The TIE zeigen: Auf Social Media sind die Erwähnungen der „Altcoin-Saison“ im Oktober buchstäblich in den Keller gefallen.

Der Hoffnungsverlust wurde durch Bitcoins Fall unter 8.000 $ noch verschärft. Allerdings gibt es Altcoins, die den Trend brechen – und einige, die erfreulicherweise stabil bleiben. An manchen Tagen gelingt es vielen Altcoins sogar, sich zu erholen, ohne jedoch allzugroße Hoffnung zu wecken. Das Scheitern des KIN-Token etwa erinnert die Anleger daran, dass einige Altcoins trotz der großen Versprechungen hochriskant bleiben. Bleibt die Frage, ob Altcoins eine ähnlich epische Rallye wie 2017 entfachen können.

Bitcoin-Dominanz wackelt

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Eine „Altcoin-Saison“ drückt Bitcoins Dominanz in der Regel nach unten, wobei Altcoins einige Satoshi Gewinn erzielen. Allerdings haben sich die Märkte im vergangenen Jahr weiterentwickelt, wobei einige Coins Direktmärkte gegenüber Dollar-verknüpften Pendants gewonnen haben. Da Stablecoins in Altcoin-Paare fließen, gelingt es einigen Vermögenswerten, eine Outperformance zu erzielen und signifikante Liquidität vorzuweisen. Derzeit erhält BTC mehr als 2 Milliarden Dollar an Zuflüssen von Tether (USDT), allerdings beziehen die führenden Altcoins fast die gleiche Menge an Liquidität.

Trotz der gesunkenen Erwartungen könnte es durchaus noch zu einer Altseason kommen. Tatsächlich gibt es einige, die einen Aufstieg aus aktuellen Tiefstständen sehen und Altcoins bedeutende Gewinne versprechen.

Der von Coinmarketcap berechnete BTC-Index der Marktkapitalisierungsdominanz ist von seinem Hoch von 71% auf 66,7% gesunken. Experten prognostizierten 90% Dominanz bis Ende 2019, doch der der Index bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung und nährt so die Hoffnung auf eine Altcoin-Rallye.

Darüber hinaus fiel der BTC-Angst- und Gierindex wieder in Richtung 27 Punkte, nachdem er mit 41 Punkten einen neuen Höchststand bei positiverer Stimmung erreicht hatte. Da erwartet wird, dass BTC auf neue Tiefststände absinkt, ist der Krypto-Papa im Vergleich zum Altcoin-Markt derzeit weniger attraktiv und risikoreicher.

BTC könnte auch vom kürzlich eingeführten Bakkt-Futuresmarkt betroffen sein, während Altcoins immer noch eine weniger verhaltene Preisfindung ermöglichen. Der lange Börsen-Bärenmarkt für Altcoins erleichterte auch die Auswahl beim Investment, indem er den am wenigsten wettbewerbsfähigen zusetzte und schließlich aussortierte. Zudem wurde der Markt von Assets bereinigt, die an den US-Märkten aufgrund ihres unsicheren Status als potenziell nicht registrierte Wertpapiere problematisch waren.

Textnachweis: bitcoinist, CHRISTINE VASILEVA
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