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Julian Hosp gibt Update zur Auslieferung der TenX-Karte

Kommt sie oder kommt sie nicht? Die TenX Krypto-Debitcard sollte bereits in Q1 2018 ausgeliefert werden. Doch rechtlich waren zu diesem Zeitpunkt noch einige Fragen offen und bis heute hat es das Unternehmen nicht geschafft, Karten auf den Markt zu bringen. Jetzt scheint die Auslieferung zum Greifen nah, wie der TenX-Mitbegründer Julian Hosp in einem Q&A auf YouTube durchsickern ließ.

Stand der Dinge

„We make cryptocurrencies spendable“ lautet ein Teil des Slogans von TenX. Mit der TenX-Debitcard konnte das Unternehmen einen Coup landen. Menschen aus aller Welt bestellten sich die Krypto-Debitcard und waren fortan in der Lage Kryptowährungen auszugeben – wo und wann immer sie es wollten. Die Idee war gut und das Produkt fand reißenden Absatz, bis die Karte von heute auf morgen ihre Funktionalität verlor.

Grund dafür war eine groß angelegte Aktion von Visa, bei der das Kreditkartenunternehmen die Ausgabebank „WaveCrest“ dazu anwies, sämtliche Prepaid-Kreditkarten mit sofortiger Wirkung zu sperren. Neben TenX waren auch andere Anbieter wie Advcash und Xapo von dem Bann betroffen.

Der Plan, einen anderen Anbieter zu finden, um schnellstmöglich neue Karten auszuliefern, ging für TenX nicht auf. Zwischenzeitlich wollte das Unternehmen sogar eine Banklizenz erwerben um auf diese Weise Zwischenanbieter zu umgehen. So könnte das Unternehmen eigene Kreditkarten ausstellen und wäre somit nicht mehr „von externe Faktoren“ abhängig, erklärte Hosp im März.

Nach knapp zehn Monaten ohne Karte wurde es heute etwas konkreter. Während eines Livestreams sprach Hosp über rechtliche Fragestellungen, die geplante Auslieferung der Karten und das TenX Belohnungssystem.

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„Alles was ich sage ist kein Versprechen“

Der Livestream startet und man hört das Blatt in Julians Händen rascheln: „Das ist ein Schreiben vom Anwalt. Hier steht was ich sagen darf und was nicht […] Alles was ich sage ich kein Versprechen“, wiederholte er während des einstündigen Streams mehrmals.

Hosp beginnt darüber zu erzählen, wieviel das Unternehmen in den letzten Monaten geleistet hat und, dass mehr zu tun war, als sich die Zuschauer des Streams vorstellen könnten. Nach einem kurzem Warm-Up ging es dann um die Auslieferung der Karten:

„Ich kann nicht versprechen, dass ihr die Karten in diesem Jahr bekommt, aber es ist unser Ziel und wir arbeiten wirklich hart daran […] Wie ihr wisst, werden die ersten Karten nach Singapur ausgeliefert, danach Asien.“

Geplant ist, so Hosp, erst die Warteliste für Singapur und Asien abzuarbeiten. Wenn alles nach Plan läuft, sollten diese beiden Ziele in diesem Jahr erreicht werden. Kunden aus Europa werden in 2018 sehr wahrscheinlich keine Karten erhalten.

Damit ist klar, dass in diesem Jahr keine TenX-Karte unter dem Weihnachtsbaum liegen wird – zumindest für Kunden mit Wohnsitz in Europa. Doch sollte Asien in diesem Jahr bedient werden, scheint die Auslieferung nicht mehr weit zu sein.

Die restlichen 50 Minuten erklärte Hosp überwiegend, wie es um den TenX-Token (Pay) steht und suchte dabei den Austausch mit den Zuschauern. Im Whitepaper versprach TenX einst, dass Token-Inhaber von den Umsätzen der Karten-Inhaber in Form eines Rewards profitieren werden. Später stellte sich heraus, dass dieses Vorgehen nicht legal wäre.

In dieser Angelegenheit scheint auch heute noch keine Lösung gefunden zu sein, die alle Seiten zufriedenstellen würde.

Mehr Informationen dazu, wird es heute, am 30. Oktober um 18 Uhr, in einem Livestream auf dem TenX YouTube-Kanal geben.

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