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„Japans nächster Wirtschaftsboom wird durch Bitcoin und Blockchain ausgelöst“

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Yoshitaka Kitao ist CEO von SBI Holdings, Japans führender Finanzdienstleistungsgruppe. Auf der Japan Blockchain Conference sagte Kitao „er wette, dass die Blockchain-Technologie den nächsten Boom für die japanische Wirtschaft nach sich ziehen wird“.

Blockchain soll neuen Wirtschaftsboom auslösen

Japan hatte in den 70er und 80er Jahren noch das weltweit zweitgrößte Bruttoinlandsprodukt (BIP), doch zu Beginn der 90er Jahre kam die japanische Wirtschaft ins Stocken. Der SBI Vorsitzende Kitao, sieht in der neuen Technologie eine große Chance, die in den nächsten Jahren einen erneuten Wirtschaftsboom auslösen könnte und steuert sie SBI in Richtung Blockchain und Kryptowährungen.

„Wir wollen Blockchain über die Finanzen hinaus bringen“, sagte Yoshitaka Kitao auf der Konferenz. „Es gibt viel spekulative Nachfrage nach Kryptowährungen, weshalb der Preis so schnell steigt, aber die Leute müssen darüber nachdenken, wie diese Technologien im echten Leben eingesetzt werden und wie sie die Geschäfte der Menschen verbessern können.“

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Um den Aufschwung in Japan und ganz Ostasien voranzutreiben, hat die SBI Anfang dieses Jahres einen 460 Millionen Dollar schweren „AI & Blockchain Fonds“ gegründet. Laut Forbes plant die SBI sogar eine eigenen Krypto-Börse zu eröffnen, die noch diesen Sommer an den Start geht. Auch in einen Windpark, der den nötigen Strom liefern soll, um Bitcoin Cash zu minen, soll Geld geflossen sein.

SBI Holdings ist auch ein langjähriger Partner von Ripple. Die beiden Unternehmen besitzen und betreiben gemeinsam SBI Ripple Asia, ein Koalition die untersuchen soll, wie Ripples Blockchain dazu beitragen kann, grenzüberschreitende Transfers zwischen Banken zu erleichtern.

Strenge Vorschriften könnten die Entwicklung bremsen

Es gibt jedoch auch die Sorge, dass die Blockchain- und Kryptowährungsindustrie in Japan durch eine strenge Regulierung gebremst werden könnte. Anfang dieses Jahres erlies die japanische Regierung neue Vorschriften für im Land tätige Krypto-Börsen, woraufhin einige dieser Handelsplattformen den Betrieb in Japan einstellen mussten.

Nach einem raschen Anstieg des Bitcoin-Preises im vergangenen Jahr, hat die Angst vor einem globalen repressiven Vorgehen zu einem starken Rückgang des Gesamtmarktes im Jahr 2018 geführt. Fälle wie illegale ICOs, Gelwäsche, Steuerhinterziehen und Marktmanipulation sind in diesem Jahr für viele Aufsichtsbehörden ein Dauerthema.

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