Investoren zahlen für Ethereum jetzt einen Aufschlag von 750% – kluge Investition oder FOMO?

Investoren zahlen für Ethereum Aufschlag von 750% – klug oder FOMO?
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Die Nachfrage nach Ethereum steigt, sofern man die Daten von Grayscale berücksichtigt.

Trotz eines anhaltenden Preisverfalls seit dem 12. Juni ist die Nachfrage nach einem institutionell ausgerichteten ETH-Produkt um ein Vielfaches gestiegen, wobei Investoren einen enormen Aufschlag an ein institutionelles Kryptowährungsunternehmen für Ether-Exposure zahlen.

Der Anstieg bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass Ethereum einer bahnbrechenden institutionellen Nachfrage gegenübersteht, wie ein Analyst feststellt.

Ansturm der Unternehmen?

Das vom Grayscale Investment Trust verkaufte Ether ist jetzt mit einem massiven Aufschlag von 750 Prozent verzinst, wie ein Tweet des Kryptoforschungsunternehmens Messari besagt:

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Sekundärmarkt-Investoren kaufen ETHE, das Grayscale Produkt, das eine bestimmte Menge an zugrundeliegendem ETH darstellt, zu einem „impliziten“ Preis von 2.095 Dollar. Dieser Wert liegt über 45 Prozent über dem ETH-Allzeithoch von 1490 Dollar im Januar 2018.

Betrachtet man die Kennzahlen, so zeigt die Prämie, dass Investoren ein massives Ethereum-Engagement anstreben. Zu den möglichen fundamentalen Katalysatoren gehört der bevorstehende Wechsel zu ETH 2.0 – der Übergang des Protokolls zu einem Staking-Algorithmus, der theoretisch für einige als passive Investition fungieren könnte.

Messaris Ryan Watkins glaubt jedoch, dass die Prämien aufgrund einfacher wirtschaftlicher Faktoren und weniger Ethereum-Fundamentaldaten überhöht sind.

Watkins zufolge stünden ETHE nur „akkreditierten“ Anlegern zur Verfügung – Einzelpersonen und Unternehmen mit einem bestimmten, in der Regel hohen Reinvermögen und Einkommen, die Zugang zu Wertpapieren und Vermögenswerten erhalten.

In den Vereinigten Staaten fallen solche Anleger unter die „Ausnahmebestimmung der Regel 144“, die, wie Watkins feststellt, einen begrenzenden Faktor darstellt:

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Bei vielen Käufern und wenigen Verkäufern können Sekundärmarktinvestoren technisch gesehen die ETHE-Preise über den Wert der zugrunde liegenden Krypto-Währung, in diesem Fall ETH, „drücken“. Dies führt zu einer Preisverschiebung, wobei ETHE eine Fehlinterpretation der tatsächlichen Ether-Preise darstellt. 

Watkins kommentiert:

„Da keine neuen Aktien geschaffen werden, geht auch keine neue Krypto-Währung in den Trust ein, wodurch eine Prämie für den Basiswert entsteht.“

Er ergänzt, dies schaffe eine „bedeutende Arbitragemöglichkeit“ für akkreditierte Investoren, die es ihnen erlaube, „neue Aktien auf dem Primärmarkt“ zu schaffen.

Ein möglicher Absturz

Das oben Geschriebene ähnelt teilweise der Finanzkrise von 2008. Banker und Trader kauften damals hochverschuldete Optionen und „Collateralized Debt Obligations“ (CDOs), die mit den zugrundeliegenden Vermögenswerten völlig unsynchronisiert waren. 

Das hat zwar für einen sehr kurzen Zeitraum Handelsmöglichkeiten geschaffen, schließlich jedoch einen landesweiten Finanzkollaps mit sich gebracht. 

Im Fall von ETHE twitterte Watkins:

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Watkins ist der Ansicht, dass die hohen Prämien Arbitragemöglichkeiten für anspruchsvolle Investoren schaffen, da diese in der Lage sind, neue Anteile auf dem Primärmarkt zu schaffen. 

Aber die Dislokation mag nicht von Dauer sein. Das computergestützte Arbitrage-Trading, das auf den US-ETF-Märkten stark verbreitet ist, schließt schnell alle Preisverwerfungen aus, wenn genügend Teilnehmer an Bord springen. 

Einfach ausgedrückt: Trader beginnen aggressiv den zugrunde liegenden Vermögenswert zu kaufen und verkaufen sofort den breiteren Index für „risikofreie“ Gewinne. 

Das obige Beispiel macht das deutlich, und genaue Mechanismen dafür, wie Arbitrageure die Vorteile des Hochpreis-Umfelds nutzen können, werden in einem einschlägigen Messari-Blog-Post erläutert. 

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