Ikigai-Gründer: Bitcoin verhält sich nicht wie eine sichere Anlage

Bitcoin verhält sich nicht wie ein Safe-Hafen-Asset, da die Angst vor einer Rezession die US-Wirtschaft überschattet. Das glaubt Travis Kling vom multistrategischen Krypto-Asset-Hedgefonds Ikigai Asset Management.

Bitcoin glänzt noch nicht

Der Gründer und CIO verwies am Mittwoch auf Bitcoins schwindende Preisaktion vor dem Hintergrund eines ohnehin schon trüben makroökonomischen Ausblicks. Kling bezweifelt, ob Bitcoin als entstehendes Safe-Haven-Asset schon bereit ist, hierfür die Verantwortung zu übernehmen oder nicht – so, wie es seine etablierten Konkurrenten tun, einschließlich Gold.

Es ist, als ob BTC vielleicht stark genug ist, um im Pool zu schwimmen, aber nicht im Meer, fügte er hinzu.

Klings Aussagen folgen auf die schlechteste 24-Stunden-Performance des Dow Jones des gesamten Jahres. Der Index kletterte um 800 Punkte und veranlasste Anleger, in traditionelle Sicherungen wie Anleihen, Gold oder sogar den japanischen Yen zu fliehen. Bitcoin erschien diesen Investoren zur gleichen Zeit wie ein nervenaufreibender Vermögenswert. Die Kryptowährung rutschte um fast 9 Prozent und brachte ihre wöchentlichen Verluste auf bis zu 14,40 Prozent.

Kommt es zu einer Rezession?

Unterdessen enttäuschten die US-Aktien am Donnerstag. Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihen fiel erstmals seit den 1970er Jahren wieder unter 2 Prozent. Inmitten der Rezessions-Angst und erneuter Handelsspannungen zwischen den USA und China ließen die Investoren sichtbar riskantere Anlagen fallen. Sie verlagerten ihr Kapital in vermeintliche Safe-Hafen-Anlagen – einschließlich Anleihen.

In der Zwischenzeit entwickelte sich Gold schwächer, wobei Analysten davon ausgehen, dass es in den kommenden Monaten auf technischer Basis eine Abwärtskorrektur erfahren wird. Die Fundamentaldaten des gelben Metalls bleiben dennoch auf Wolke Neun – wie bei Bitcoin. Geldmanager und Spekulanten betonen: Die russische Zentralbankpolitik könnte das gelbe Metall weiter nach oben treiben.

Ähnliche Argumente positionieren Bitcoin als bullischen Vermögenswert unter institutionellen Investoren.

Kling hingegen stellt fest: Bitcoins Safe-Hafen-Bezeichnung wirkte tadellos beim Fiasko des US-amerikanischen und chinesischen Handelskrieges. Dennoch ging dem Schlagwort angesichts einer breiteren, globalen Konjunkturabschwächung der Treibstoff aus.

Eine Instanz macht noch keinen Markt, ergänzt Kling. Vielleicht ist es nur der Krypto-Markt, der sein Ding macht. Aber Sie müssen genau jetzt genau hinsehen, [weil] BTC versucht, von einem riskanten zu einem nicht-riskanten Asset zu wechseln, das ziemlich unglaublich/historisch ist. Es ist also eine genaue Analyse wert.

Textnachweis: bitcoinist, DAVITBABAYAN
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