Haben tatsächlich Exit Scams den Bitcoin-Preis das ganze Jahr über kleingehalten?

Haben Exit Scams Bitcoin-Preis 2019 kleingehalten?
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Ein renommierter Fondsmanager glaubt: Zwei der größten Ponzi-Programme der Krypto-Geschichte könnten hinter dem bärischen Momentum stehen, das Bitcoin in den letzten Monaten erlebt hat.

Ponzi-Scams realisieren „Gewinne“

Nachdem Bitcoin Ende Juni mit einem Höchststand von fast 14.000 $ getradet wurde, stürzte der Krypto-Vater über 50 Prozent ab und erreichte am 25. November ein Tief von 6.600 $. Seitdem konnte die Pionier-Kryptowährung ihre Verluste nicht mehr ausgleichen und bewegt sich ohne große Volatilität knapp über 7.200 US-Dollar.

Travis Kling, Gründer und „Chief Investment Officer“ von Ikigai Asset, glaubt, dass es einen Grund gibt, warum der Bitcoin-Preis nicht steigt, obwohl die „makroökonomische Situation überaus bullisch“ ist. Kling argumentiert: Der Verkaufsdruck, der durch die zwei größten Krypto-Ponzi-Programme aller Zeiten erzeugt wird, hindert BTC an einem Aufwärtsimpuls.

Dem ehemaligen Aktienportfoliomanager zufolge dumpen „Plus Token Wallet“ und „OneCoin“ kontinuierlich Bitcoin im Wert von Milliarden von Dollar in den Markt. Sollte das so sein, treibt es die Preise tatsächlich immer weiter nach unten.

Schon im November überschwemmten die „PlusToken“-Scammer den Markt mit gestohlenen Bitcoins. Eine einzige Adresse hatte allein im November mehr als 22.000 BTC liquidiert, also etwa über 1.100 BTC pro Tag. Das entspricht nur 11,8 Prozent der 187.000 BTC, die sich im Besitz von PlusToken befinden.

Auch OneCoin konnte über 3 Millionen Anleger auf der ganzen Welt davon überzeugen, sich von insgesamt 4,9 Milliarden Dollar zu trennen. Die Anzahl der Kryptowährungen, die in diesem Ponzi-System enthalten sind, ist ebenso unbekannt wie der Aufenthaltsort der Gründerin Ruja Ignatova. Kling behauptet, dass der Scam eine große Rolle bei Bitcoins Preis-Rückgang spielt.

Ein neuer Pyramiden-Scam

In seinen Ausführungen bezieht sich Kling auch auf „Cloud Token“. Dabei handelt es sich um einen in China ansässigen E-Wallet-Anbieter, der alle Krypto-Assets auf derselben Blockchain-Plattform integriert.

Die Firma bietet ein fragwürdiges passives Einkommensprogramm namens Jarvis an. Das belohnt Benutzer, die ihre Kryptos in die Brieftasche legen.

Durch die Entnahme von Nutzungsgeldern und die Nutzung eines hochfrequenten Arbitrage-Trading-Bots bietet Cloud Token tägliche Boni. Diese werden in der nativen Kryptowährung des Unternehmens ausgezahlt, dem CTO.

In den letzten Monaten berichteten mehrere Nutzer allerdings, dass sie ihre Gelder nicht von der Plattform abheben konnten. Ronald Aai, Chief Technology Officer von Cloud Token, enthüllte in einem kürzlich durchgeführten Webinar: Die von der Firma finanzierten Auszahlungen wurden tatsächlich eingestellt.

Nun werden Auszahlungen von einem Drittanbieter namens Ribbons abgewickelt. Hier können Kunden ihre Token gegen andere Kryptowährungen eintauschen.

Unterdessen wurden bereits im Juli sechs Führungskräfte von PlusToken verhaftet. Für OnceCoins Konstantin Ignatov, den jüngeren Bruder von Ruja Ignatova, klickten im März die Handschellen.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Exit Scams ihre Krypto-Bestände auch im Jahr 2020 weiter verkaufen werden. Das könnte dazu führen, dass der Bitcoin-Preis noch weiter fällt.

Ein derart pessimistisches Szenario deckt sich dem bärischen 5.300-$-Ziel des Trading-Veteranen Peter Brandt.

Bitcoin, derzeit nach Marktkapitalisierung die Nummer 1, ist in den letzten 24 Stunden um 1,06% gesunken. BTC hat eine Marktkapitalisierung von 131,66 Mrd. $ bei einem 24-Stunden-Volumen von 16,98 Mrd. $.

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