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Geringe Volatilität von Bitcoin deutet auf Bodenbildung, sagt Bloomberg-Analyst

In diesem Monat schwankte der Bitcoin-Kurs nur einen Tag um mehr als 5 Prozent – im Januar und Februar 2018 waren es noch jeweils neun Tage an denen Bitcoin durch starke Kursschwankungen Schlagzeilen machte. Die geringe Volatilität signalisiert, dass die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung einen Tiefpunkt erreicht hat, erklärt der Bloomberg-Analyst Mike McGlone.

Die geringe Volatilität ist „ein Anzeichen dafür, dass Spekulationen den Markt verlassen und schließlich einen Bodenbildungsprozess“, sagte McGlone. Eine Bodenbildung bedeutet im charttechnischen Sinne eine Stabilisierung der Kurse nach einem Abwärtstrend. Wenn die Bodenbildung abgeschlossen ist, dann bilden die Tiefkurse den sogenannten Boden aus – die Kurse werden in der Folge ansteigen.

Daten von Bloomberg zeigen, das Bitcoin im Oktober nur einen Tag um mehr als 5 Prozent schwankte, verglichen mit neun Tagen im Januar und Februar.

Bitcoin-Kursschwankungen
Tage mit Bitcoin Kursschwankungen um 5 Prozent oder mehr, Quelle: Bloomberg

Charlie Morris, Multi-Asset-Chef bei Atlantic House Fund Management in London, stimmte der Aussage von McGlone zu. Morris sieht das relativ niedrige Volatilitätsniveau als Zeichen für einen ausgeglichenen Markt und ist mit Ausblick auf „den nächsten großen Schritt“ optimistisch:

„Es bedeutet lediglich, dass der Markt ruhig und ausgeglichen ist. Das bedeutet, dass das spekulative Interesse gering ist“, sagte Morris. „Angesichts der Tatsache, dass dieser Bärenmarkt mittlerweile 10 Monate anhält und müde wird, würde ich geneigt sein, für den nächsten großen Schritt optimistisch zu sein.“

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Der Preis von Bitcoin ist in diesem Jahr um mehr als 65 Prozent gesunken. Nach einer Kursrally gegen Ende des letzten Jahres mit einem Höchststand von knapp 20.000 Dollar, fiel Bitcoin auf ein Jahrestief von 5.755 Dollar im Juni. Derzeit wird ein Bitcoin zu einem Preis von rund 6.450 Dollar gehandelt.

Michael Novogratz, ehemaliger Hedgefonds-Manager von Goldman Sachs und Gründer des Krypto-Vermögensverwalters Galaxy Digital, sagte in diesem Monat in einem Interview, dass institutionelle Investoren den Bitcoin-Kurs im nächsten Jahr erneut befeuern könnten.

Laut Novogratz mangelt es derzeit an den richtigen Instrumenten, damit institutionelle Investoren mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen handeln können. Bis „Q1 oder Q2“ 2019 soll dieses Problem durch Produkte von Unternehmen wie Bakkt gelöst werden, so der Milliardär.

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