Gefahr für BTC-Investoren? US-Finanzminister Mnuchin will angeblich Krypto-Wallets regulieren

US-Finanzminister will Krypto-Wallets regulieren

Die Bitcoin-Preise haben gerade ihren schlimmsten Rückgang seit drei Wochen verzeichnet – Trader kämpfen gegen überkaufte Konditionen und Gerüchte über strengere Regulierung.

Das Flaggschiff der Krypto-Währungen lag in den frühen Morgenstunden des asiatischen Montags bei einem Intraday-Tiefststand von 17.150 $ und damit mehr als 12 Prozent unter seinem bisherigen Jahreshöchststand von 19.500 $, der einen Tag zuvor festgestellt worden war. 

Der Absturz ging einher mit geringeren Volumina und einem abgeschwächten Momentum-Oszillator – was darauf hindeutet, dass sich der Markt nach einer sieben Wochen andauernden unerbittlichen Rallye abkühlt.

Bitcoin korrigiert nach unten, um seine überkaufte Stimmung zu neutralisieren. Quelle: BTCUSD auf TradingView.com

Nichtsdestotrotz hat sich der Ausverkauf des Bitcoin-Marktes beschleunigt, insbesondere nachdem Krypto-Promi Brian Armstrong vor strengerer Regulierung in den USA gewarnt hatte.

Private Wallets in Gefahr

In einem Twitter-Thread schreibt der Chef der Exekutive, seine Firma habe „Gerüchte gehört“ über die Pläne des US-Finanzministers Steven Mnuchin, bis zum Ende seiner Amtszeit neue Regeln für „selbstverwahrte Wallets“ einzuführen.

Der offene Charakter von Kryptowährungen ermöglicht es jedem, einen privaten Wallet zu erstellen, indem er Software von Drittanbietern auf seinen Computer/Smartphones herunterlädt oder über Hardware-Geräte, die digitale Vermögenswerte speichern. Diese Art von Lösungen zur Selbstverwahrung sind billiger als traditionelle Finanzdienstleistungen – und sie gewährleisten ein hohes Maß an Privatsphäre.

Aber der Gerüchteküche nach sollen viele dieser Funktionen eingeschränkt werden. Armstrong kommentiert, dass sie – falls Mnuchin das Gesetz verabschiedet – bei jedem Benutzer, der seinen Software-Wallet herunterlädt, eine Identitätsprüfung durchführen müssten. Dies könnte möglicherweise ihre finanzielle Privatsphäre gefährden.

„[Die Verordnung] klingt oberflächlich betrachtet wie eine vernünftige Idee“, so Armstrong. „Dennoch ist es in der Praxis eine schlechte Idee, weil es in der Krypto-Wirtschaft oft unpraktisch ist, identifizierende Informationen über einen Empfänger zu sammeln.“

Bitcoin-Bullen in der Defensive

Trotz der wachsenden Ungewissheit seitens des US-Finanzministeriums hat Bitcoin mit 17.150 US-Dollar einen attraktiven Aufschwung verzeichnet.

BTC/USD holte unmittelbar nach dem Absturz etwa 4 Prozent seiner Verluste wieder auf –  Trader sind bei Bitcoin immer noch kurzfristig bullish, da sie glauben, dass die Krypto-Währung sich inmitten unterstützender makroökonomischer Rahmenbedingungen weiter nach oben erholen wird.

Ki-Young Ju, CEO der Datenanalyseplattform CryptoQuant, kommentiert die Situation folgendermaßen: 

„Es deutet darauf hin, dass die Wale, relativ gesehen, BTC an den Börsen hinterlegt haben. Aber langfristige On-Chain-Indikatoren zeigen, dass der Kaufdruck überwiegt. Ich glaube immer noch, dass wir 20.000 in ein paar Tagen durchbrechen können.“

Zahlreiche Trader gehen nun davon aus, dass der Preis erst weiter sinken wird, bevor er ein Unterstützungsniveau findet, um einen erneuten Angriff in Richtung 20.000 $ zu versuchen.

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