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Französische Regierung plant Steuern auf Bitcoin-Gewinne zu senken

Die Finanzkommission im französischen Unterhaus des Parlaments unterstützte am Mittwoch die Pläne, die Steuer auf Bitcoin-Gewinne zu senken, um sie an die andere Kapitalertragsteuer anzupassen, berichtete Reuters am 07. November 2018.

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Bitcoin-Gewinne sollen zukünftig mit 30 Prozent besteuert werden

Bitcoin-Investoren werden voraussichtlich ab Anfang nächsten Jahres mit einer geringeren Steuerbelastung auf Bitcoin-Gewinne in Frankreich rechnen können. Derzeit werden Erträge mit einem Steuersatz von 36,2 Prozent besteuert, während Kapitalerträge aus anderen Kapitalanlagen mit einem pauschalen Satz von 30 Prozent besteuert werden.

Wie Reuters berichtet, verabschiedete die Finanzkommission eine Änderung des Haushaltsentwurfs für 2018, die dazu führt, dass Gewinne aus Spekulationen mit Kryptowährungen ebenfalls pauschal mit 30 Prozent besteuert werden sollen.

Gesetzesänderung noch nicht rechtskräftig

Die endgültige Fassung des Haushaltsentwurfs, die Bitcoin steuertechnisch auf das gleiche Niveau mit anderen Vermögenswerte bringen könnte, ist zum jetzigen Zeipunkt nicht rechtskräftig und muss noch vom breiten Parlament gebilligt werden, um am 1. Januar 2019 in Kraft zu treten.

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Die französische Regierung zeigte sich bislang positiv gegenüber der aufkommenden Blockchain-Technologien. Im letzten Jahr kündigte der Präsident Emmanuel Macron an, Frankreich in eine „Startup Nation“ zu verwandeln.

Später sollte die Regierung ein Gesetzesvorhaben auf den Weg bringen, das es Unternehmen erlaubt, ihr Startkapital in Form von Kryptowährungen einzusammeln, um auf diese Weise ein Zentrum für Blockchain-Startups aus aller Welt zu werden.

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