Ethereum: Wieso wurden die frühen Devs so schnell mit 12 Millionen ETH „belohnt“?

Wieso wurden frühe Devs mit 12 Millionen ETH „belohnt“
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Es ist kein Geheimnis, dass die frühen Ethereum-ICO-Käufer später zu Walen und potentiellen Multimillionären wurden. Allerdings schien das Projekt auch zu den Entwicklern extrem großzügig gewesen zu sein.

Ethereum-Devs für kurzfristigen Einsatz fürstlich entlohnt

Ethereum, das mehrere Phasen des Pre-Mining, des eigentlichen Minings und bis zu acht Hard Forks durchlaufen hat, wurde immer von Vitalik Buterin und einem kleinen, fluktuierenden Team von Entwicklern begleitet.

Basierend auf der forensischen Forschung von Trustnodes scheint die Arbeit der Entwickler schon in den ersten Tagen von Ethereum mit 12 Millionen ETH kompensiert worden zu sein. Ein Smart Contract mit dem Namen EthDev zahlte enorme Anfangsbeträge an Vitalik Buterin und mehrere andere Adressen.

Erst vor kurzem wurde eine dieser Adressen als Eigentum von Jeffrey Wilcke identifiziert, einem frühen Geth-Entwickler. Wilcke hat das Ethereum-Projekt aufgegeben – aber erst, nachdem er 90.000 ETH an Kraken übertragen hat, mit der Absicht, alles zu liquidieren.

Vier weitere Konten erhielten mit rund 100.000 ETH annähernd die gleiche Menge, was selbst bei den heutigen Preisen eine bedeutende Summe ist. Zum jetzigen Zeitpunkt ist ungewiss, welche Entwickler diese Auszahlungen erhalten haben und für welche Aufgaben. Die ETH-Entwickler sind keine einheitliche Gruppe, Entwickler kommen und gehen.

Die Serie von Transfers, die die ETH-Entwicklerzuweisungen abgrenzen, ist relativ klein im Vergleich zur Prämisse und der anfänglichen Schaffung von Token, die an frühe ICO-Käufer verteilt wurden. Rund 60 Millionen ETH wurden in den frühen Tagen geschaffen und zu stark reduzierten Preisen an die frühen Käufer verteilt.

Inzwischen hat ETH insgesamt mehr als 109 Millionen Token zur Verfügung. Allerdings hat das Netzwerk immer noch mit zahlreichen „Wal“-Problemen zu kämpfen – vor allem, wenn es um Versuche geht, sich zu bereichern.

Eth 2.0 in Arbeit, zieht Entwicklertalent an

Zudem arbeiten die Entwickler nun an ETH 2.0-Features, wobei das ursprüngliche Netzwerk noch unterbesetzt ist, wie Péter Szilágyi kommentiert, selbsternannter Teamleiter bei der Ethereum-Stiftung.

„Ich glaube, das Problem entsteht dadurch, dass alle auf den Eth2-Zug aufspringen. Das ist der letzte Schrei der vergangenen 2 Jahre, der die Aufmerksamkeit von dem System ablenkt, das heute tatsächlich funktioniert. Die Leute, die zurückbleiben, sind einfach zu dünn verteilt um auf alles zu achten.“

Die Umstellung auf ETH 2.0 hat mehr Skepsis als Hype hervorgerufen. Zudem wirkt sich die Entscheidung der frühen ETH-Entwickler, das Schiff aufzugeben, negativ auf das Projekt aus. 

Das hat zu Erwartungen geführt, dass ETH auf neue Tiefststände stürzen könnte – weg von den Vorhersagen, viel höhere Preise zu erzielen und mit Bitcoin (BTC) zu konkurrieren.

ETH hat sich von den jüngsten Tiefstständen bei etwa $125 erholt und notiert aktuell bei $127.81. Das Asset sieht wackelig aus, obwohl der groß angelegte Verkauf auf Kraken die Preise nicht so stark gedrückt hat wie befürchtet.

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