Ethereum & DeFi: Was sind Blitz-Kredite – und warum sind sie bullisch für den ETH-Kurs?

DeFi Blitz-Kredite – warum bullisch für den ETH-Kurs?
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Die Krypto-Industrie hatte diese Woche mit den ersten beiden DeFi-Exploits zu kämpfen. Die Bären hat das gefreut – allerdings könnte das Ergebnis für Ethereum tatsächlich bullisch sein.

Ethereum von DeFi-Exploits unberührt

Die ETH-Preise haben sich nach den beiden DeFi-Explosionen diese Woche wieder erholt. Von einem Montags-Tiefststand von 245 Dollar sind die Preise um 15% gestiegen und haben heute beim frühen Trading in Asien die 280-Dollar-Marke überschritten. Der Markt könnte seine umfassendere Korrektur zwar wieder aufnehmen, allerdings ist Ethereum kurzfristig weiterhin bullisch.

„The Block“-CEO Mike Dudas bestätigt diesen Schritt:

https://twitter.com/mdudas/status/1229753178687705088

Der angesehene Ökonom Alex Krüger ergänzt: Der Exploit ist für ETH bullisch. Auf Rückfrage schreibt Krüger, dass es sich um den ultimativen Anwendungsfall handele, denn:

„Blitz-Kredite bieten Zugang zu sofortiger Liquidität ohne Sicherheiten und arbeiten auf deterministischen Transaktionen, die das Risiko für Kreditnehmer und Kreditgeber vollständig ausschalten. Dies ist extrem wertvoll und der beste Ausdruck von programmierbarem Geld.“

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Das solle das Interesse der Finanzindustrie an Ethereum wecken und damit die Nachfrage nach ETH erhöhen. Allerdings könnten viele DeFi-Plattformen in naher Zukunft deswegen sterben.

Was zum Blitz?

Um zu verstehen, warum das für ETH bullish ist, müssen wir uns erst ein wenig den Flash-Krediten widmen. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass nichts gehackt wurde – ein gewiefter Trader hatte lediglich mit Arbitrage Schwachstellen in einem System ausgenutzt.

Um einen Blitz-Kredit handelt es sich, wenn jemand einen Smart Contract ausnutzt, um sich kryptotechnische Gelder ohne Sicherheiten zu leihen und sie dann in derselben Transaktion zurückzuzahlen.

Zwischen Kreditaufnahme und Rückzahlung kann der Angreifer andere DeFi-Protokolle, Kreditplattformen, DEXes und Smart Contracts verwenden, um die Märkte mit geringer Liquidität auszunutzen und einen ordentlichen Gewinn zu erzielen.

Vergiss die FUD

Es wird immer Gegner neuer Technologien und Systeme geben – und solche, die sich auf ihre Schwächen konzentrieren, anstatt daran zu arbeiten, sie stärker und widerstandsfähiger gegen solche Exploits zu machen.

Die jüngsten Ereignisse bedeuten jedenfalls nicht, dass die gesamte Industrie fehlerhaft oder zentralisiert ist, wie Litecoin-Gründer Charlie Lee kürzlich nahegelegt hat. Sie bringen jedoch das Orakelproblem erneut zur Sprache, bei dem eine dritte Partei oder ein „Orakel“ erforderlich sein kann, um das Vertrauen in ein dezentralisiertes System zu gewährleisten – wodurch ihm effektiv aber seine dezentralisierten Eigenschaften abhanden kommen.

Das letzte Update von bZx besagt, dass die Plattform immer noch „kampferprobt“ sei – allerdings ist das ein schwacher Trost für diejenigen, deren Mittel dort unzugänglich lagern.

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Die Investition in eine neue Technologie ist mit Risiken verbunden, und das trifft auch auf die Verwendung von DeFi zu. Mit der Weiterentwicklung von DeFi werden diese Kinderkrankheiten beseitigt und neue, „smartere“ Plattformen entwickelt werden. 

Wie wir bisher in diesem Jahr gesehen haben, steigt die Nachfrage nach Ethereum bereits jetzt zusammen mit dem Preis – und die dezentrale Finanzierung ist eine der treibenden Kräfte.

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