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Deutsche Bank: Krypto und BTC könnten den Euro bis 2030 ersetzen und „emporsteigen“

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Kein EU-Investorenschutz.

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Die Deutsche Bank glaubt, dass Kryptowährungen Fiat-Währungen wie den Euro bis 2030 ersetzen könnten, da sich die „Kräfte, die das Fiat-Geldsystem zusammenhalten“ auflösen.

Das schreibt das 149-jährige Unternehmen in einem aktuellen Bericht – nur eine Woche nach der Nachricht, dass Deutschlands Finanzinstitute wahrscheinlich schon 2020 mit Krypto traden dürfen.

Der Forschungsbericht „Imagine 2030“ der Deutschen Bank bietet 24 „konträre Ideen“, die im Laufe des nächsten Jahrzehnts weltweit umgesetzt werden könnten – von der Annahme eines sechsstündigen Arbeitstages bis hin zum neueren „On-Demand“-Leben, bei dem ein Kühlschrank autonom einen Milchmangel erkennt und eine frische Ladung bestellt.

Der Fall der Fiat-Währungen

Der Bericht erwähnt, was viele nie von einer Bank erwartet hätten – das potenzielle Ende der Fiat-Währungen.

Deutsche-Bank-Analyst Jim Reid argumentiert: Fiat ist seit der Entkopplung des Dollars von Gold im Jahr 1971 eine Art arkanes Experiment – stabilisiert nicht durch das Management der Zentralbanken, wie sie es glauben machen wollen, sondern durch glückliche Ereignisse wie Chinas Eintritt in das globale Arbeitsangebot. Er schreibt:

„Dass dieses gegenwärtige Fiat-System so lange überlebt hat, erforderte eine zufällige Reihe globaler Kräfte über mehrere Jahrzehnte hinweg, die erhebliche natürliche, kompensierende disinflationäre Kräfte geschaffen haben.“

Allerdings könnten die Zentralbanken nun den Überblick verlieren. Laut Reid wird die Alterung der Bevölkerung wahrscheinlich zu weltweit höheren Arbeitskosten führen, was wiederum dazu führen könnte, dass die Inflationsraten in die Höhe schnellen – weit über den Rahmen der staatlichen Kontrolle hinaus.

In diesem denkbar katastrophalen Szenario sei die „Multi-Billionen-Dollar-oder-Bitcoin-Frage“: Kann Fiat mit Alternativen wie Krypto und Gold als funktionierendes Zahlungsmittel konkurrieren – oder nicht?

„Die Kräfte, die das gegenwärtige Fiat-System zusammengehalten haben, sehen jetzt zerbrechlich aus und könnten sich in den 2020er Jahren auflösen. Wenn ja, wird das zu einer Gegenreaktion gegen Fiat-Geld führen und die Nachfrage nach alternativen Währungen wie Gold oder Krypto könnte steigen.“

Krypto: „Bargeld des 21. Jahrhunderts“

Der Bericht bestätigt zwar die Vision der Krypto-Gemeinschaft von einem alternativen Währungssystem. Trotz ihrer schmeichelhaften Beschreibung von Krypto als „Geld des 21. Jahrhunderts“ erwähnt die Bank allerdings nicht die grundlegenden Krypto-Werteversprechen.

„Sicherheit, Geschwindigkeit, minimale Transaktionsgebühren, einfache Speicherung und Relevanz im digitalen Zeitalter“ werden genannt – einige davon waren historische Schwachstellen für Bitcoin, Ethereum und andere Top-Kryptowährungen. Wesentliche Aspekte wie Angebotsknappheit und systemische Transparenz über die Blockchain werden hingegen nicht erwähnt.

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