Cryptopia, DragonEx, Bithumb: Die lange Liste der Krypto-Börsen-Hacks 2019

Cryptopia, Bithumb Die Liste der Krypto-Börsen-Hacks 2019

Im Laufe des Jahres konnten Hacker mehrere Krypto-Börsen auf der ganzen Welt infiltrieren und dabei digitale Assets im Wert von Millionen von Dollar mitnehmen. So zumindest jeweils die offizielle Variante.

Trotz der massiven Verluste konnte Bitcoin die „FUD“ abschütteln und seinen Aufwärtstrend fortsetzen.

160 Millionen Dollar gestohlener Kryptos

Die neuseeländische Kryptowährungsbörse Cryptopia hat es in diesem Jahr als erstes erwischt. Der Angriff fand am 14. Januar statt, das Unternehmen kündigte umgehend eine Notfallwartung an.

Am 15. Januar ging die Website der Börse offline, auch die Support- und Blog-Seiten. Am gleichen Tag gab Cryptopia bekannt, einen „Sicherheitsverstoß erlitten zu haben, der zu „erheblichen Verlusten führte“.

Cryptopia verkündet den Hack

Blockchain-Datenanalyse-Unternehmen Elementus schätzt den Verlust von Ethereum- und ERC-20-Token auf 16 Millionen US-Dollar. Später berichtete das Unternehmen, dass der Hacker die privaten Schlüssel von Cryptopia behalten und weitere 1.675 ETH abheben konnte.

Dann „verloren“ im März zwei Kryptowährungsbörsen ihre Gelder. Als erstes berichtete Singapurs DragonEX über den offiziellen Telegrammkanal, dass die Börse kompromittiert und Krypto im Wert von etwa 7 Millionen Dollar aus den Geldbörsen transferiert worden sei.

Dann veröffentlichte die südkoreanische Börse Bithumb eine Erklärung, wonach am 29. März um 13:00 Uhr UTC eine „abnormale Auszahlung“ stattfand. Die nicht autorisierte Auszahlung führte zu einem Verlust von 13 Millionen US-Dollar für EOS.

Das Unternehmen übernahm die volle Verantwortung für die verlorenen Gelder, da es den Verdacht hatte, dass es sich bei der Verletzung um einen Insiderjob gehandelt haben könnte.

Bithumb hierzu:

„Die gesamte [gestohlene] Kryptowährung gehört dem Unternehmen, und das Vermögen aller Mitglieder steht unter dem Schutz einer kalten Brieftasche.“

Auch Binance betroffen – Funds safu

In ähnlicher Weise erlebte Binance, die weltweit größte Krypto-Assetbörse nach Tagesvolumen, einen Sicherheitsverstoß von 7.000 BTC im Wert von rund 40 Millionen US-Dollar. CEO Changpeng Zhao zufolge habe der Hack etwa 2 Prozent der BTC-Bestände von Binance ausgemacht.

Zhao:

„Binance wird den #SAFU-Fonds nutzen, um diesen Vorfall vollständig abzudecken. Es sind keine Benutzergelder betroffen.“

Darüber hinaus kündigte das in Singapur ansässige Unternehmen Bitrue am 27. Juni in einer Reihe von Tweets an, dass ein Hacker eine Schwachstelle im „Risikokontrollprotokoll“ ausgenutzt habe. Der Cyberkriminelle konnte auf die persönlichen Gelder von etwa 90 Bitrue-Nutzern mit Kryptowährungen im Wert von fast 5 Millionen Dollar zugreifen.

Ein paar Wochen später verlor die japanische Börse BITPoint 28 Millionen Dollar bei einem Angriff, von dem über 50.000 Benutzer betroffen waren. In einem Blogbeitrag bestätigte der CEO von BITPoint, Genki Oda, dass 1.225 BTC, 1.985 BCH, 11.169 ETH und 5.108 LTC gestohlen wurden. Oda versprach auch, den Benutzern ihre Kryptos auf einer 1:1-Basis zurückzuerstatten.

Zuguterletzt fand Anfang dieser Woche der größte Krypto-Raub des Jahres statt. UPbit, eine der größten Kryptowährungsbörsen Südkoreas, berichtete: 342.000 ETH im Wert von 51 Millionen Dollar wurden aus dem Hot Wallet der Börse in einen unbekannten Wallet transferiert.

Lee Seok-woo, der CEO von Dunamu, dem Unternehmen hinter UPbit, versichert, alle Verluste mit Unternehmenswerten abzudecken.

Bitcoin bleibt stark

Trotz der Angriffe auf einige der wichtigsten Kryptowährungsbörsen der Branche blieb Bitcoins Aufwärtstrend intakt. Die Flaggschiff-Kryptowährung ist seit Jahresbeginn um 120 Prozent gestiegen und signalisiert einen weiteren Fortschritt.

Nun weisen mehrere technische Muster darauf hin, dass der Krypto-Vater auf 15.000 US-Dollar ansteigen könnte. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob sich das Volumen erhöht, um einen solchen Aufwärtsimpuls zu unterstützen.

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