Bullisch: Börse Stuttgart nimmt ein neues Bitcoin-Trading-Produkt ins Angebot auf

Börse Stuttgart mit neuem Bitcoin-Trading-Produkt
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Die Börse Stuttgart, Deutschlands zweitgrößte Börse, hat ein neues inverses „Bitcoin Exchange Traded Product“ (ETP) eingeführt. Damit handelt es sich um das erste kryptografische ETP (das 21Shares Short Bitcoin ETP), das es Tradern ermöglicht, Bitcoin zu verkaufen.

Weltweit das erste Bitcoin-Short-Produkt

Die Börse Stuttgart hat soeben ein brandneues Anlageprodukt für institutionelle und private Trader eingeführt, das es ihnen ermöglicht, Bitcoin zu verkaufen. Dies ist eine Premiere für die Bitcoin-Investmentbranche und das erste Short-Produkt der Welt.

Der „21Shares Short Bitcoin ETP“ wird 1:1 mit dem Basiswert unterlegt sein. Es ist das erste Bitcoin-Finanzinstrument, das als ETP mit einer Internationalen Wertpapier-Identifikationsnummer (ISIN) und einer Wertpapierkennnummer (WKN) verpackt ist.

Der zugrundeliegende BTC wird von einem unabhängigen Verwahrer mit getrennten Konten verwahrt. 21Shares wird von der Schweizerischen Finanzaufsichtsbehörde SFSA genehmigt.

Dies bedeutet, dass Anleger in Deutschland und anderen europäischen Märkten nun ein kurzes Engagement in BTC erhalten können, wenn die Kurse anfangen zu dumpen.

21Shares war früher unter dem Namen Amun AG bekannt und bietet eine ganze Reihe von ETPs an, die auf die Marke 21Shares übergehen werden. Dieser Bitcoin Short ETP wird vollständig unter Schweizer Recht reguliert werden.

Als weltweit erstes Bitcoin Short ETP bleibt es angesichts des derzeitigen bullishen Halbierungs-Hypes spannend, wie die Reaktion der Investoren auf das Produkt ausfallen wird.

Euro-Märkte innovieren Krypto – US-Märkte stagnieren

Mit der Veröffentlichung der neuen EU-Richtlinien zur Bekämpfung der Geldwäsche 5AML können Kryptogeschäfte nicht mehr gegenüber Banken benachteiligt werden. Sie müssen genauso behandelt werden wie jedes andere Unternehmen auch.

Europäische Investoren haben kryptofreundliche Regulierung verlangt – und wir haben gesehen, wie eine ganze Reihe von EU-Ländern kryptofreundliche Politiken und Steuerstrukturen eingeführt und den Olivenzweig auf Krypto-Startups ausgedehnt hat. Man denke nur an die Crypto Valleys in Zug, Malta und Portugal.

In den USA hingegen wurde die Kryptoindustrie durch die übereifrige Regulierung und die Ungewissheit über die Steuerpolitik und die Durchsetzung von Vorschriften abgeschreckt. Startups haben beschlossen, dass es einfacher ist, in einem freundlicheren und besser definierten Klima zu starten.

Im Inland haben sowohl Investoren als auch Unternehmer die SEC und den IRS unter Druck gesetzt, klarere Richtlinien zu erlassen, die leichter einzuhalten sind. Dies hat zu bestimmten neuen Entwicklungen wie dem von Hester Pierce vorgeschlagenen Safe-Harbor-Gesetz geführt, das innerhalb der Kryptoindustrie auf ein gemischtes Feedback gestoßen ist. Manche fragen sich, ob es zu wenig und zu spät ist.

Die US-Regulierungsbehörden müssen sich eine Scheibe von ihren europäischen Kollegen abschneiden und die strengen Regeln lockern, um Innovationen zu ermöglichen. Neue Anlageprodukte wie das 21Short ETP sind die Art von Krypto-Exposure, die Investoren auf beiden Seiten des Teichs suchen.

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