BTC-Analyse: Warum die Krypto-Märkte heute zusammengebrochen sind

Warum Krypto heute zusammengebrochen ist
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Letzte Woche war die Krypto-Community noch überaus bullisch und optimistisch. Bitcoin und Altcoins waren auf dem Vormarsch, insbesondere Ethereum. An diesem Montag scheint das alles in weiter Ferne – wir sehen wieder rot auf den Krypto-Märkten.

Was hat den Crash verursacht?

Das Wochenende war für Krypto-Währungen brutal. Die gesamte Obergrenze des Kryptomarktes hat innerhalb von 24 Stunden mehr als 15 Milliarden Dollar ausgegeben und ist damit weit unter die 300 Milliarden Dollar gefallen, über die wir uns letzte Woche so sehr gefreut haben.

Betrachtet man die Ereignisse der letzten 48 Stunden genauer, so scheinen dies die 3 wahrscheinlichsten Gründe für den Krypto-Marktcrash zu sein.

1. Performance-Probleme auf Binance

Am Freitag hatte ein Delay-Problem zahlreiche Trader zerstört.

Binance versichert zwar, dass speziell dieses Problem behoben sei. Für Trader mit herben Verlusten ist das allerdings nur ein schwacher Trost.

Und obwohl das Problem in Rekordzeit „behoben“ wurde, hielt es bis weit in das Wochenende hinein an. Die Krypto-Börse litt weiterhin unter „Leistungsproblemen“.

Trades wurden ausgeführt, ohne dass sie platziert wurden, die Preise wurden nicht korrekt angezeigt, Altcoins wurden gedumpt, als BTC fiel… es klingt alles ziemlich chaotisch.

Als Antwort auf diese Probleme dankte Binance-Boss CZ seinen Kunden für die Unterstützung und erklärte: Man werde einen Bericht zum Thema erstellen.

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Die Antworten fielen natürlich gemischt aus. Alles von „sh**show“ bis hin zu Dankbarkeit (und jede Menge dazwischen).

Ein Trader kommentiert, dass der Verlust von Geldern und willkürlich auftauchende Trades etwas schwerwiegender seien als ein „Leistungsproblem“.

Binance rühmt sich mit dem „meisten Krypto-Traffic“ – Probleme könnten also zu einer Einstellung des Tradings und zu einem weit verbreiteten Chaos in der gesamten Branche führen. Bis hin zu einem Kryptomarktabsturz.

2. Fulcum-Trading-Exploit könnte den Krypto-Crash begünstigt haben

Über das Wochenende berichtete TradingViews-Top-Krypto-Trader Jacob Canfield, dass jemand das ‚Fulcrum-Trading‘ ausgenutzt und sich mit $360K ETH davongemacht habe.

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Ein opportuner Hacker konnte das ETH fast augenblicklich in einer einzigen Flash-Lending-Transaktion einheimsen.

Canfield glaubt anscheinend, dass es sich höchstwahrscheinlich um einen manipulativen Akt gehandelt hat, um „den Dip zu kaufen“. Und genau das könnte zu dem breiteren Absturz des Krypto-Marktes beigetragen haben.

3. Wal-Manipulation am Samstag

Was das Thema Manipulation betrifft, so gab es in den letzten sechs Tagen auch Anzeichen für erhebliche Wal-Bewegungen. Am 11. Februar stieg BTC innerhalb weniger Minuten um 5,39%. 

In den nächsten vier Tagen stieg der führende Vermögenswert immer höher und brach kurzzeitig die 10.100-$-Marke, korrigierte dann auf 10.400 $. Am 15. Februar um 15:00 Uhr MGZ dumpte BTC plötzlich in einem einzigen Trade um 5%. 

Dieses Muster, bekannt als „Bart-Simpson-Muster“, wird häufig als ein institutionelles Manipulationsmuster angesehen, das eingesetzt wird, um schwache Trader abzuschütteln.

Natürlich gibt es darüber hinaus noch weitere Makrofaktoren, die zu diesem jüngsten Krypto-Marktcrash beigetragen haben könnten. Die Warnung des Finanzministers Steven Mnuchin vor „bedeutenden“ neuen Krypto-Währungsvorschriften in der vergangenen Woche ist kaum bullisch. Ehrlich gesagt, klingt sie mehr als nur ein bisschen unheilvoll.

Zur Anti-Krypto-Haltung der USA kommt, dass das Justizministerium die Bitcoin-Mischer als „Verbrechen“ bezeichnet hat. Auch der Präsident der Federal Reserve von Minneapolis, Neel Kashkari, gab seinen Senf dazu und bezeichnete Krypto-Währungen als „einen riesigen Müllcontainer“.

Eine sich abzeichnende ungünstige Regulierung ist nie ein gutes Zeichen. Obwohl die Märkte nicht auf die Nachricht reagiert haben.

Sollte Bitcoin die 9.700-Dollar-Unterstützung nicht halten können, ist ein Absturz bis zurück in die 8K-Region wahrscheinlich. Einen schönen Montag!

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