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Bitcoins negative Korrelation zur Börse? Bei einer neuen Rezession nur von Vorteil

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Man kann Präsident Donald Trump kaum verbieten, über die Wirtschaft und die Börse zu twittern. Es gibt sogar einen Bloomberg-Counter, der diesen Tweets folgt (hier). Doch bei allem Entzücken über den aktuellen Bullenlauf der Börse – ein Bitcoin-artiger, erdrutschartiger Stoß steht womöglich bereits vor der Tür.

Das Sprichwort „Was steigt, muss sinken“ ist auf den Finanzmärkten perfekt verankert. Es geht mehr darum, die Tiefststände nach den Höchstständen zu kontrollieren. Es gilt: Je ausgeprägter das Hoch, desto größer der Sturz.

Derzeit ist es der längste Börsenbullenlauf der Geschichte. Der bisherige Rekord stammt aus den 1920er Jahren, gefolgt von der Großen Depression. Wenn sich die Geschichte wiederholt, dann kann vielleicht die Vorstellung, dass Bitcoin in umgekehrter Korrelation zur Börse steht, für Erleichterung sorgen.

Kommt eine neue „große Depression“?

Edan Yago schlüsselt in einem Tweet die letzten 120 Jahre der Börsenbullen- und Bärenläufe auf. Die große Depression ist zwar bekannt und verstanden – aber es wird oft vergessen, dass sie auf einen achtjährigen Bullenlauf folgte – den längsten in der Geschichte vor dem aktuellen.

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Im Jahr 2019 ist der letzte Bullen-Börsenlauf fast 11 Jahre her. Viele denken, dass dieser Lauf zu Ende gehen könnte, da ständig von einer drohenden Rezession die Rede ist. Die Zentralbanken auf der ganzen Welt versuchen, Maßnahmen zu ergreifen, um sie einzudämmen, wie z.B. quantitative Lockerung.

Gerade erst wurde bekanntgegeben, dass Deutschland die Schleusentore für negative Zinsen geöffnet hat – die Banken hatten begonnen, Privatkunden für ihre Ersparnisse Zinsen zu berechnen. Beginnend mit dem ersten Euro auf dem Konto.

Schwer zu sagen, ob sich die Geschichte in diesem Fall wiederholen wird. Es gab Weltkriege während des Übergangs zum zweitgrößten Bullenlauf und zum größten Bärenmarkt des frühen 20. Jahrhunderts. Der Grad der bevorstehenden Rezession war jedoch ausgesprochen hoch, wobei auch ein „Alles eine Blase“ in der Erzählung vorkommt.

Bitcoins Geburt nach der Finanzkrise 2008 lässt viele Menschen glauben, dass BTC eine Absicherung gegen geopolitische Spannungen und Marktversagen ist. Als der Handelskrieg zwischen den USA und China drohte, stieg der Preis von Bitcoin so stark an, dass viele der Meinung waren, er sei eine gute Absicherung gegen diese Finanz-Turbulenzen. Auch schien das mit einem Rückgang der Aktienmärkte verbunden zu sein.

Tatsächlich gibt es Berichte, die darauf hindeuten: „BTC hatte eine nahezu perfekte negative Korrelation mit dem S&P 500, was das öffentliche Interesse an BTC als Absicherung der globalen Märkte unterstreicht“, so der „SFOX Crypto Market Volatility Report“ im Mai 2019.

Wenn es diese negative Korrelation gibt und die Weltmärkte in eine Rezession auf Depressionsebene stürzen, wird das Bitcoins Rolle als Absicherung zementieren – und der Preis der Kryptowährung könnte deutlich steigen.

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