Bitcoins bullishe Bewegung vom Wochenende? Ein trügerischer „Fakeout“ – Analyst erklärt

Bitcoins Bewegung trügerischer „Fakeout“ – Analyst erklärt

Bitcoin ist während des Wochenendes angestiegen und hat seinen Aufwärtstrend am Montag fortgesetzt. Für einen Analysten birgt die anhaltende Aufwärtsbewegung jedoch die Gefahr einer Erschöpfung im Laufe der Woche.

Marc Principato, geschäftsführender Direktor bei Green Bridge Investing, schätzt, dass Bitcoin sich immer noch in Richtung 16.000 $ bewegen könnte – ein Unterstützungsniveau, auf das es seit der Korrektur vom Jahreshoch bei 19.500 $ abzielt. 

Und das trotz des starken Rückzugs der Kryptowährung während der Wochenendsitzung, die Principato für einen „Fakeout“ (Slang für den Begriff „Fake Breakout“) hält.

Grundlagen für die Einschätzung

Der Analyst entnimmt das bearishe Szenario der Elliot-Wellentheorie, einem technischen Indikator, der die Psychologie der Menschenmenge auf dem Markt durch manifeste Wellen anzeigt. Ein Marktzyklus ist abgeschlossen, wenn seine Impulsphase fünf Wellen in seiner grundlegendsten Form und seine Korrekturphase drei Wellen bildet.

Bitcoin Welle B Fakeout, wie von Marc Principato geteilt. Quelle: BTCUSD auf TradingView.com

Principato zufolge wird der Bitcoin-Preis eine neue Korrekturwelle bilden – die zweite gegen die insgesamt fünf, die er Welle B nannte.

„Es gab einen inneren Balken, der vor zwei Tagen festgelegt wurde – und das Hoch wurde kompromittiert, was ein neues Kaufsignal darstellt“, so der Analyst. „ABER ein Signal allein reicht nicht aus. Die 3K-Punkte-Abwärtsbewegung ist wahrscheinlich immer noch im Spiel und es besteht eine gute Chance, dass der erste Retrace-Versuch [Welle B in der Elliot-Welle] ein Fakeout wird.“

Das heißt:

„Es qualifiziert sich also nicht für einen neuen Swing-Trade auf lange Sicht“

Unterstützende bearishe Theorien

Auch der Exekutivdirektor von CEX, Konstantin Anissimov, ist eher pessimistisch eingestellt, nutzt aber einen anderen technischen Indikator.

„Der TD Sequential Indikator präsentiert Verkaufssignale auf den Wochen-Charts von Bitcoin, erklärt der Analyst. „Die rückläufigen Formationen entwickelten sich als grüne neun Candlesticks, was darauf hindeutet, dass ein ein- bis vierwöchentliches Candlestick-Retracement im Gange ist.“

Anissimov erwartet, dass der Bitcoin-Preis viel niedriger fällt als Principato glaubt – auf $13.000 – und ergänzt, dass „nur ein wöchentlicher Candlestick, der über den jüngsten Höchstständen [$19.500] schließt, die rückläufigen Aussichten entkräften und zu einem weiteren Aufwärtstrend führen würde“.

Grundsätzlich war ein Abschluss über 19.500 USD möglich. Eine Flut von rückläufigen US-Dollar-Calls schien ein ideales Setup für Bitcoin, um den Aufwärtstrend fortzusetzen – zurückzuführen auf eine taumelnde Federal Reserve und die Aussicht auf ein zunehmendes institutionelles Interesse.

Erst kürzlich reichte der Guggenheim Funds Trust bei der US Securities and Exchange Commission einen Änderungsantrag ein, um 10 Prozent seiner Reserven in den Grayscale Bitcoin Trust einzubringen. Das beläuft sich auf etwa 500 Millionen Dollar.

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