Bitcoin: Was passiert mit den 222.000 BTC, die jemand im November 2017 gekauft hat?

Was passiert mit den 222.000 BTC, die jemand im November 2017 gekauft hat?
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Neue Untersuchungen haben gezeigt, dass mehr als die Hälfte von Bitcoins zirkulierendem Angebot seit über einem Jahr nicht mehr bewegt wurde. Das deutet vor allem auf eines hin: dass Bitcoin als „Vermögensspeicher“ immer noch begehrt ist und kurzfristige Spekulationen möglicherweise nicht die dominante Kraft auf den BTC-Märkten sind.

Fast 60% aller Bitcoin unberührt

Untersuchungen der Branchen-Analysten Delphi Digital deuten darauf hin, dass 59% des Bitcoin-Angebots seit mindestens einem Jahr immer noch nicht bewegt wurden. Dem Unternehmen zufolge korrelieren die Zahlen mit Bitcoins rückläufigen Trading-Volumina.

Auch ist das Trading-Volumen Ende Oktober angestiegen, zeitgleich mit Chinas öffentlichem Blockchain-Lob – dann aber bis Ende November auf ein Sechsmonatstief gefallen.

Erstmals berichtet wurde das von „TNWs Hard Fork“. Demnach seien vor zwei Jahren BTC im Wert von rund 1,6 Milliarden Dollar (zu heutigen Preisen) gekauft und bis heute nicht bewegt worden. Das bedeutet auch, dass BTC-Hodler dominieren – immer weniger verkaufen, selbst während des diesjährigen 260%-Pumps und dem 50%-Dump.

Es wird natürlich einige Gewinnmitnahmen geben, aber das wahrscheinliche Szenario ist, dass Bitcoiners akkumulieren und mehr BTC beiseite schaffen.

Dem Bericht zufolge sei weniger neues Geld in den Raum gekommen, und das sinkende Volumen ist der Trend seit dem Juni-Hoch. Die Spot-USD-Märkte verzeichneten den größten Rückgang, das Volumen im Monatsvergleich sank an den wichtigsten Krypto-Börsen um 9,4%.

Binance und Huobi sind die beiden wichtigsten Kryptobörsen für einströmende Bitcoins. Sie machen zusammen seit August mehr als die Hälfte aller BTC-Einlagen aus.

Stimmung: bärisch

Die Forscher halten fest, dass die Stimmung an den Märkten im Allgemeinen derzeit rückläufig ist:

„Oftmals scheint es, als würde das Kapital nur unter den bestehenden Akteuren umgeschichtet, die angesichts der winzigen Größe dieses Marktes gewalttätige Marktbewegungen zünden können, sodass eine erneute Begeisterung unter den Investoren erforderlich sein wird, damit Bitcoin (und Krypto insgesamt) seinen Abwärtstrend umkehren kann.“

Es wurde allerdings stark geHODLt – und jeder, der den Bärenmarkt des letzten Jahres überlebt hat, wird wahrscheinlich auch jetzt nicht die Flinte ins Korn werfen, da Bitcoin immer noch mehr als doppelt so viel wert ist wie vor genau einem Jahr.

Was die nächsten kurzfristigen Schritte betrifft, so sind sich die Analysten allgemein einig: Vor dem nächsten Gewinn gibt es weitere Schmerzen. Ein Einbruch in die 6.000-$-Zone scheint unvermeidlich. Für viele dürfte dies eine weitere Akkumulationsphase sein – kurz vor einem weiteren Lauf im Jahr 2020.

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