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Bitcoin verliert 5% nachdem Goldman Sachs Pläne für Krypto-Handel zurückstellt

Die größten Kryptowährungen mussten heute, am 05. September, wieder starke Verluste einstecken, nachdem Goldman Sachs die Pläne für den Aufbau eines Krypto-Handelsschalters zurückstellt.

Bitcoin-verliert-5-Prozent

Bitcoin, Ethereum und Co. müssen Kursverluste einstecken

Bitcoin (BTC), die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, fiel in den letzten Stunden um knapp 5 Prozent. Bei Ethereum (ETH) war der Verlust mit über 10 Prozent sogar mehr als doppelt so hoch. Auch andere Kryptowährungen wie XRP, Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) blieben von dem Abschwung nicht verschont, wie dem Screenshot zu entnehmen ist.

Kursverluste-Top-10-Kryptowaehrungen

Goldman Sachs legt Pläne erst mal auf Eis

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Der tatsächliche Auslöser, der den Kurseinbruch verursacht hat, lässt sich wie so oft nur schwer bestimmen. Jedoch liegt die Vermutung nahe, dass eine kürzlich erschienene Meldung die Kurse ins Straucheln gebracht hat.

Wie Business Insider unter Berufung auf Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, berichtet, soll Goldman Sachs den Plan für ein Crypto-Trading-Desk erst einmal auf Eis gelegt haben. Stattdessen will sich das weltweit tätige Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmen auf Custody-Produkte für Kryptowährungen fokussieren, was bedeuten würde, dass die Bank Kryptowährungen hält und möglicherweise Preisänderungen für große Fondskunden verfolgt.

Goldman Sachs war die erste Institution an der Wall Street, die von Cboe und CME angebotene Bitcoin Futures freigaben. Seit Monaten ging man davon aus, dass das Unternehmen in diesem Sommer mit dem Handel von physischen Bitcoin beginnen wird.

Dem Bericht zufolge sind interne Entscheidungsträger jetzt jedoch zu dem Schluss gekommen, „dass noch viele Schritte unternommen werden müssen […] bevor eine regulierte Bank Kryptowährungen handeln könnte.“ Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt haben die Prüfung von Initial Coin Offerings (ICO) und des Austauschs von Kryptowährung intensiviert, wobei der rechtliche Rahmen derzeit immer noch undurchsichtig ist.

Auch wenn Goldman Sachs zu den Gerüchten bisher keine Stellungnahme abgegeben hat, sieht Mati Greenspan, leitender Marktanalyst beim Devisenhändler eToro, einen Zusammenhang zwischen dem Umdenken der Bank und der Marktentwicklung, wie er im Gespräch mit Bloomberg anmerkte:

„Auch wenn es nicht stimmt, sollte es ausreichen, um einen kleinen Ausverkauf wie diesen im Kryptowährungsmarkt zu verursachen.“

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