Bitcoin: UTXO-Wachstum steigt auf neues Allzeithoch – aber was bedeutet das?

Bitcoins UTXO-Wachstum erreicht Allzeithoch – was bedeutet das?
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Bitcoin (BTC) hält einen Rekord für extremes Wachstum in diesem Jahr – und zwar bei der Anzahl nicht ausgegebener Transaktionsausgaben (UTXO). Für dieses Wachstum gibt es mehrere mögliche Erklärungen.

Verursachen Coin-Mixer das Wachstum?

Jede Bitcoin-Transaktion hat das Potential, UTXO bzw. „Änderung“ zu erzeugen, die dann auf eine Änderungsadresse umverteilt wird. Jameson Lopp hat gezeigt, dass UTXO-Transaktionen heute häufiger vorkommen, mit einem klaren Wachstumstrend 2019.

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Was die UTXO-Werte anzeigen, ist vielleicht etwas, was Miner melden. Eine alternative Erklärung könnte die Verwendung von Mixern sein. Das Mischen von Coins teilt diese in mehrere kleine Transaktionen auf und führt sie dann zusammen.

Aber die optimistischste Erklärung ist, dass kleine Mengen von Bitcoins jetzt häufiger verwendet werden, während sie gleichzeitig im Wert steigen. Daher scheint die kleine Menge an ausgegebenen Coins zu wachsen, die sich durch das Ökosystem bewegen – und auch der Bedarf an Kleingeld steigt. 

Bei den aktuellen Preisen liegt der BTC-Verbrauch jedoch nahe an dem von 2018, was das UTXO-Wachstum zu einer noch rätselhafteren Anomalie macht. Außerdem hodln die meisten großen Wallets ihre Coins, und der aktuelle Transaktions-Anstieg kommt von den Coins, die fürs Trading und die aktive Nutzung bestimmt sind.

Bitcoin-Transaktionen sind über die Jahre fast kontinuierlich gewachsen, ebenso wie die Anzahl der generierten Wallets. Allerdings gab es 2019 bei Bitcoin einen Anstieg sowohl bei den kleinen Wallets als auch bei den „Wal“-Wallets von 1.000 BTC und mehr. Auch die Coin-Bewegungen haben fast sofort auf die Marktbedingungen reagiert und sind aufgrund kurzfristiger Rallyes angestiegen.

Bitcoin-Indikatoren entwickelten sich 2019

Bitcoin-Maximalist Jameson Lopp hat Indikatoren verfolgt, die Bitcoins Entwicklung 2019 verdeutlichen. Einer der Faktoren war das Mining, das zu einer wettbewerbsfähigen industriellen Aktivität gewachsen ist. Was die Netzwerksicherheit betrifft, so erreichte das Bitcoin-Protokoll im November 2019 seinen höchsten Angriffswiderstand, wobei sich der Indikator im vergangenen Monat verschlechtert hat.

Besitzt ein Miner hypothetisch genug Hash-Rate für das aktuelle Netzwerk, würde ein tiefes Regorg über die gesamte Blockchain Monate dauern. Das Szenario mag nicht realisierbar sein, aber es zeigt Bitcoins Fähigkeiten.

Dennoch hat das Mining im Jahr 2019 beeindruckende Zuwächse erzielt und ist um 162 % gestiegen.

Wie auch immer die Statistiken aussehen mögen – Bitcoin bleibt ein Vermögenswert, der nach wie vor seine Preisspanne und seine Anwendungsfälle entdeckt. Das Bitcoin-Netzwerk hat zahlreiche Anomalien erlebt, die Millionen kleiner Transaktionen zur Verifizierung erzeugen – von absichtlichem Spam bis hin zu sekundären Projekten. 

Auch drängen immer neue Spieler in den Bitcoin-Raum, ob Start-ups oder kryptobasierte Finanzdienstleister. Zudem können durchs Trading neue Wale geboren werden.

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