Bitcoin-Regulierung: Warum nimmt Russland Chinas Anti-Krypto-Haltung ein?

Warum nimmt Russland Chinas Anti-Krypto-Haltung ein

Berichten zufolge ändert sich nun auch in Russland die Haltung Kryptowährungen gegenüber – leider negativ. Erst letzte Woche war von einem weiteren „Bitcoin-Verbot“ in China die Rede.

Allerdings überrascht es kaum, dass dezentrale Währungen den Zentralbanken ein Dorn im Auge sind – insbesondere wenn man bedenkt, dass sie ihre eigenen Digital-Währungen einführen wollen.

Russische Zentralbank ist kein Krypto-Freund

Die Krypto-Märkte zeigen langsam Anzeichen einer Erholung von einem Sechsmonatstief, nun gelangt eine weitere Portion FUD in die Medien. Berichten staatlicher Medien zufolge unterstützt die russische Zentralbank ein Verbot, wonach Kryptoanlagen nicht für Zahlungen verwendet werden dürfen.

Die Bank bekräftigte, dass der Rubel das einzige gesetzliche Zahlungsmittel im Land ist und bemüht wieder die müden alten Kommentare bezüglich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (übersetzt):

„Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass Kryptowährungen erhebliche Risiken bergen, auch im Bereich der Geldwäsche von Erträgen aus Straftaten und der Finanzierung des Terrorismus sowie bei der Durchführung von Devisengeschäften aufgrund starker Wechselkursschwankungen.“

Die Bank von Russland betont: Sie unterstützt jeden Schritt der Regulierungsbehörden zum Verbot von Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Das bestätigte der stellvertretende Leiter der Abteilung für Bankenregulierung des Finanzministeriums, Alexej Jakowlew.

Laut Izvestia können Krypto-Assets derzeit in einigen Geschäften für Zahlungen verwendet werden, viele Freelancer akzeptieren sie als Gehalt.

In Russland gab es Verzögerungen bei der Gesetzgebung bezüglich Smart Contracts, ICOs und Krypto-Mining. Drei Gesetzentwürfe wurden zwar 2018 bei der Staatsduma eingereicht. Aber nur zwei wurden verabschiedet, die sich mit digitale Rechten und über Geldbeschaffung per Crowdfunding-Plattformen befassen.

Innovation wird erstickt

Schritte für ein Krypto-Verbot wurden noch nicht eingeleitet. Aber wie in früheren Fällen tendiert die Zentralbank dazu, ihren Status als Finanzaufsicht von Zeit zu Zeit zu bestätigen.

Diese Bedrohung beschränkt sich nicht nur auf Russland, sie geht von Zentralbanken auf der ganzen Welt aus.

In den Berichten wird weiterhin betont, dass sich die russische Kryptogemeinde auf eine mögliche Verschärfung der Beschränkungen vorbereitet. Das könnte zu einer ähnlichen Situation führen wie in China, wo der Großteil des Tradings OTC stattfindet.

Branchenexperten sagen, dass ein pauschales Krypto-Verbot nicht die Lösung ist. Allerdings wäre ein Regulierungsrahmen der richtige Weg, wenn Russland im Bereich der Blockchain-Technologie wettbewerbsfähig bleiben will.

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